Weiberdonnerstag in Gelsdorf
Durstige Bayern und lockere Schrauben
Die Gelsdorfer Möhnen hatten einen tollen Karnevalszug zusammengestellt
Gelsdorf. Die Sonne strahlte wie im Wilden Westen, deshalb wunderte es auch niemanden, dass „Cowboys außer Rand und Band“ auf ihren luftgefüllten Ponys an Weiberdonnerstag durch Gelsdorf ritten. Die Gelsdorfer Möhnen hatten wieder einen tollen Umzug vorbereitet, der von der Freiwilligen Feuerwehr abgesichert wurde. Dicht gefolgt wurden die Cowboys von der „Krawallerie“ der Merry Legs Ranch mit Ponys und echten Pferden. In der Arche Noah fühlten sich die Kicker des GSV pudelwohl, schließlich hatten sie sich als wilde Tiere vor dem Weltuntergang retten können. „Egal, Hauptsache bunt“, war das Motto der Gruppe Tina Dombrowski, die sich als „Grafschafter Blumenwiese“ von ihrer duftenden Seite zeigte.
Zuschauer am Wegesrand
Die zahlreichen Zuschauer am Wegesrand jubelten auch dem „kleinsten Festzelt der Welt“ zu, das die Gruppe Kaiser aufgebaut hatte: drei Generationen samt Schwiegerkindern waren gemeinsam in Dirndl und Krachlederner mit einer Maß Bier in der Hand auf dem Weg zum Oktoberfest. Derweil sonnten sich die Frauen des Männerballetts als feurige Spanierinnen in der Wintersonne auf ihrem hohen Blumenwagen und machten klar: „Flamenco, Spanien olé – Fastelovend blieve ma he!“. Ihre besseren Hälften vom Männerballett protzten dagegen nur so mit Pferdestärken, denn sie hatten einen Original Oldtimer in ihrer fahrbaren Werkstatt dabei. „Vorsicht, hier sind alle Schrauben locker“, stand dort auf einem Schild zu lesen. Die Rheinbacher Stadtsoldaten unter Leitung ihres Kommandanten Willi Hohn sorgt nicht nur in ihren grünen Uniformen, sondern auch mit jeder Menge toller Musik für beste Stimmung am Wegesrand.
„Egal, Hauptsache bunt“, war das Motto der Gruppe Tina Dombrowski, die sich als „Grafschafter Blumenwiese“ von ihrer duftenden Seite zeigte.
