Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr eG in Mayschoß
Ehrungen zur Generalversammlung
Mayschoß. Der Vorstand der Winzergenossenschaft Mayschoß- Altenahr eG, mit dem Vorstandsvorsitzenden Rudolf Mies und dem Stellvertretenden Vorsitzenden Rudolf Stodden hatten die Mitglieder zur Generalversammlung in den Winzerverein nach Mayschoß eingeladen. Von den aktuell 417 Mitgliedern konnte Rudolf Mies 195 im Saal begrüßen sowie den Verbandsprüfer Jürgen Zeitzem vom Rheinisch Westfälischen Genossenschaftsverband, den Kellermeister Rolf Münster, die Kellermeisterin Astrid Rickert, Pastor Axel Spiller und den Aufsichtsratsvorsitzenden Rainer Hess. Traditionell entscheiden die Mitglieder bei der Generalversammlung über die Aufnahme neuer Mitglieder und so wurden Markus Backes aus Mayschoß und Thomas Hostert aus Rech in die Winzergenossenschaft aufgenommen. Erfreulich konnte Rudolf Mies verkünden, das die Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr einschließlich der Weinmanufaktur Walporzheim den Jahresumsatz um 1,4 Prozent steigern konnte und es im Geschäftsjahr auf 7,845 Millionen Euro brachte.
Hierbei betrug der Mengenabsatz an Wein, Sekt und Traubensaft rund 1,120 Millionen Liter und im Herbst 2012 konnten 856.000 Liter Wein eingelagert werden, so der Vorsitzende. Auch wenn die Menge unter einer Million Liter lag rechnet Mies bei gutem Herbstwetter wieder mit einem Ertrag von etwas über einer Million Litern Wein. Die Genossen haben im abgelaufenen Geschäftsjahr 390.000 Euro investiert. Das Geld floss in die Erneuerung des Fuhrparks, in die Betriebs- und Geschäftsausstattung, den neuen Weinprobierkeller - den Saffenburg-Keller, sowie in den Außenausschank im Hof der Genossenschaft, aber auch in die Anschaffung neuer Holzfässer und da legt die Winzergenossenschaft Wert darauf, dass es sich ausschließlich um Ahr-Eiche handelt. Der Bilanzgewinn betrug so 36.000 Euro und wird den Rücklagen zugeführt.
Jahresbericht wurde vorgelegt
Über die Tätigkeiten des Aufsichtsrates legte der Aufsichtsratsvorsitzende Rainer Hess seinen Jahresbericht vor. Die Genossenschaft bewirtschaftet insgesamt 148 Hektar Rebfläche mit den Rebsorten Spätburgunder der zu 60 Prozent den Anbau bestimmt sowie weiteren 20 Prozent Riesling und fünf Prozent Regent dem folgen noch je vier Prozent Frühburgunder, Domina und Portugieser.
Der Verkauf erfolgt zum größten Teil in den Geschäftsstellen in Altenahr, Mayschoß und Walporzheim, so dass hier auch gerade zu den Wochenenden Aushilfskräfte einen Arbeitsplatz finden. Insgesamt beschäftigt die Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr 30 Vollzeitbeschäftigte inklusive zweier Auszubildenden sowie rund 50 Teilzeitkräfte.
Außer den beiden neuen Mitgliedern gab es aber auch noch Veränderungen im Vorstand und im Aufsichtsrat. Mit dem Ende der Generalversammlung endete auch für Andreas Bäcker und Heribert Coßmann das Amt im Aufsichtsrat der Genossenschaft. Heribert Coßmann gehörte 20 Jahre und Andreas Bäcker 18 Jahre lang dem Aufsichtsrat an, hierfür dankte der Vorsitzende mit einem Weinpräsent.
25 Jahren im Aufsichtsrat
Den Dank und das Präsent gab es aber auch für Herbert Fuhrmann der jetzt bereits sein 25 Jahren dem Aufsichtsrat angehört. Willi Beu aus Walporzheim musste aus Altersgründen aus dem Vorstand ausscheiden. Er gehörte zunächst seit 1984 dem Aufsichtsrat und ab 2004 dem Vorstand des Walporzheimer Wandervereins an. Mit der Fusion zwischen Mayschoß und Walporzheim wurde er als Vorstandsmitglied in die fusionierte Genossenschaft übernommen. Auch für ihn gab es neben dem Dank von Rudolf Mies das Weinpräsent. Für die ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieder wurden Wilfried Rössel und Horst Knieps beide aus Mayschoß gewählt. Da es zur Tradition der Genossenschaft dazugehört wurden alle im Anschluss der Generalversammlung zum 145. Stiftungsfest auf den Weinbrunnenplatz in die Dorfmitte eingeladen.
Seite 25 Jahren gehört Herbert Fuhrmann dem Aufsichtsrat an.
