Lokalsport | 16.12.2013

Turbulentes Auf und Ab bei den Tischtennisteams im Kreis AW

Ein versöhnlicher Abschluss

Kreisstadt-Frauen mit 8:5 Erfolg gegen FC Queidersbach in der Oberliga

Kreis AW. Für die Frauen des TuS/PSV Bad Neuenahr-Ahrweiler gab es in der Tischtennis-Oberliga einen versöhnlichen Abschluss der Hinrunde. Auch ohne Spitzenspielerin Andrea Hofmann setzte man sich im Nachholspiel mit 8:5 gegen den FC Queidersbach durch. „Gutes Ende, aber verdammt harte Arbeit“, meinte Mannschaftsführerin Claudia Gieler zum knappen Erfolg. Stefanie Klein und Ersatzfrau Verena Buchhold hatten ihr Doppel gewonnen. Die Stamm-Spielerinnen Claudia Gieler (2), Andrea Meyer (2) und Stefanie Klein (2) hatten die Grundlagen zum Erfolg gelegt. Matchwinnerin war aber Ersatzfrau Verena Buchhold, die neben dem Doppel auch ein Einzel für sich entscheiden konnte. „Wir haben halt eine gute Ersatzbank“, stellte Claudia Gieler fest. Mit 11:7 Zählern wird das Team die Hinrunde nun wahrscheinlich als Tabellenvierter beenden. „Damit können wir uns ganz ruhig und ohne Sorgen in den Winterschlaf verabschieden“, so Gieler weiter. Und dies war durchaus wörtlich gemeint, denn erst am 15. Februar des neuen Jahres greifen die Frauen des TuS/PSV Bad Neuenahr-Ahrweiler wieder im Spielgeschehen der Oberliga ein. „Dann hoffentlich ohne Verletzungen und Krankheiten“, hofft Gieler auf ein Ende der Personalprobleme. „Bis auf Tabellenführer TTC Mülheim können wir in Bestbesetzung jede Mannschaft schlagen“, zieht Gieler eine erste Bilanz der turbulenten Hinrunde. Immerhin kamen im Laufe der bisher absolvierten Partien gleich neun Spielerinnen zum Einsatz. „Wir waren zu vielen spontanen Entscheidungen statt langfristiger Planung gezwungen“, meinte Gieler zum Auf und Ab in Personalfragen. Dies schlug sich natürlich vor allen Dingen auf die Doppelbilanzen nieder. Denn 7:11 Siege in den ständig wechselnden Doppeln sind nicht wirklich gut. Eine ganz starke Leistung lieferte aber bisher erneut Spitzenspielerin Andrea Hofmann ab. Ihre 13:2-Siege bedeuten in der Gesamtwertung der Liga Platz drei. Auf den beiden ersten Plätzen liegen mit Anika Feltens und Julia Schmitz zwei Spielerinnen von Primus TTC Mülheim. Julia Hilger verbuchte bei ihren zwei Einsätzen 3:1 Einzelsiege. Die Bilanzen der anderen Stammspielerin hielten sich innerhalb der Erwartungen: Claudia Gieler spielte 10:11, Andrea Meyer 11:8 und Stefanie Klein 10:5.

1. Rheinlandliga Herren

Auch bei den Männern aus der Kreisstadt gab es in der 1. Rheinlandliga personell ein munteres Auf und Ab. „Das schlägt schon etwas aufs Gemüt und es war eine ganz unerfreuliche Halbserie“, so Mannschaftsführer Michael Hildebrandt. Mit 5:13 Zählern und einem Abstiegsplatz blieb man hinter den Erwartungen zurück. „Trotz der bekannten Personalprobleme hatten wir eigentlich mit mindestens acht Punkten aus der Hinserie gerechnet“, so Hildebrandt. Auch bei den Kreisstadt-Männern wurden im Laufe der Hinrunde neun Akteure eingesetzt ebenfalls mit Negativwirkungen auf die Doppelbilanz. Denn die fiel mit 13:16 Siegen ebenfalls nicht berauschend aus. Joker Markus Hildebrandt verbuchte bei seinen drei Einsätzen an der Spitze 6:0 Erfolge. Ansonsten blieben die Kreisstädter auch in den Einzelbilanzen hinter den eigenen Erwartungen zurück. Michael Hildebrandt spielt oben 7:11 und in der Mitte Raphael Koll 7:10 und Markus Kossytorz 7:9. Nachwuchsmann Henrik Euteneuer (4:12) und Harry Jaensch (5:9) konnten am unteren Paarkreuz ebenfalls keine positiven Bilanzen verbuchen.

„Wir sind alle nicht an unser Leistungsmaximum herangekommen“, stellte Hildebrandt fest. Die Hoffnungen in der Rückrunde ruhen nun auf Christopher May, der von seinem Auslandssemester in den USA zurückkommt. „Wir brauchen mehr Kontinuität und Ruhe im Team und natürlich deutlich mehr Erfolge, wenn wir in der starken Rheinlandliga bestehen wollen“, so Michael Hildebrandt. Das Team aus Kreisstadt ist aber längst nicht abgeschlagen, denn der Abstand zu einem Nichtabstiegsplatz beträgt gerade mal ein Pünktchen. „Das ist alles machbar“, bleibt Hildebrandt für die Rückrunde weiterhin optimistisch.

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