Allgemeine Berichte | 18.11.2013

Interessengemeinschaft Martinskirmes zieht Bilanz

Erfolgreiche Martinskirmes

Am Kirmesmontag fand die Kirmesprozession, welche mit der Kranzniederlegung durch Pfarrer Spiller beendet wurde, statt. Privat

Berg. Vor Kurzem fand in Berg, die traditionelle Martinskirmes statt. Diese wurde durch die „Interessengemeinschaft Martinskirmes 2013“ (statt des Junggesellenvereins Berg) organisiert. In Abwandlung zu den vergangenen Jahren war man auch übereingekommen, die Martinskirmes in einem kleineren, „familiären“ Umfang durchzuführen, und die gesamten Arbeiten auf viele Schultern durch die Einbindung der ortsansässigen Vereine zu verteilen.

So startete die Dorfgemeinschaft am Samstag mit einem geselligen Abend im Bürgerhaus (alte Schule) Berg. Ziel war es, allen Altersgruppen der Dorfgemeinschaft etwas zu bieten. Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung von Andreas Kessel, der als DJ über sehr viel Erfahrung verfügt. Neben einer Theke mit den „üblichen“ Getränken, die durch die Spieler der 1. Mannschaft des Sportvereins gemanagt wurde, gab es eine Vielzahl an unterschiedlichen Cocktails, die durch die Alten Herren des Sportvereins um Thomas Frings kreativ und vielfältig gemixt wurden.

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Der Dorfverein Berg hatte verschiedenste warme Speisen im Angebot, sodass für jeden etwas dabei war und so der etwas längere Abend bestens genutzt werden konnte. Das Bürgerhaus war bereits nach kurzer Zeit sehr gut besucht und so kam die Stimmung - unterstützt durch die familiär engen Räumlichkeiten - schnell in Schwung.

Am folgenden Tag ging es deutlich gemächlicher auf der Martinskirmes zu. Am Vormittag war ein Frühschoppen angesagt. Karten spielen, Fortsetzung der Gespräche des Vorabends und schlussendlich der Übergang zum Kaffee und Kuchen ab 14.30 Uhr rundeten den Sonntag ab. Hier waren insbesondere der Dorfverein und die Junggesellen in Vorbereitung und der Betreuung der Veranstaltungen aktiv. Durch das Angebot von Kuchen in den unterschiedlichsten Varianten bewiesen die Berger Frauen wieder einmal ihr Backkönnen und ihr Engagement für die Berger Dorfgemeinschaft.

Der Höhepunkt war - wie jedes Jahr - der Kirmesmontag. Hier stand der gemeinsame Umzug in die Vischel mit Andacht, Gräbersegnung und der Gefallenenehrung mit Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal auf dem Programm. Um 13 Uhr startete der Umzug unter musikalischer Führung der Vischeltaler vom Bürgerhaus aus in die Vischel. Dort angekommen hielt Pfarrer Spiller die Andacht und es erfolgte unter den Augen der vielen Teilnehmer die Kranzniederlegung.

Nach Abschluss der Feierlichkeiten wurden die Teilnehmer - auch dies ist bereits Tradition - von Familie Meyerhoff mit Getränken und den leckeren, selbst gebackenen Nussecken verwöhnt. Ein weiterer Anlaufpunkt war dann im Vischeltal der Grillstand mit Ausgabe von frisch gegrillten Würstchen und Getränken. Freundlicherweise stellen sich hierfür, wie jedes Jahr, die anwesenden Freisheimer Freunde zur Verfügung. Angekommen in Berg wurden die Teilnehmer durch die Familien Dickert und Leymann mit Umtrunk und leckeren Speisen in Empfang genommen.

Zurück in Berg hielt Pfarrer Spiller nochmals - diesmal allerdings in der Berger Kapelle - die kurze Messe zum heiligen St. Martin. Anschließend zündeten die Kinder die Kerzen in ihren überwiegend selbst gebastelten Laternen an und es begann der Martinsumzug. Begleitet wiederum von den Vischeltalern und dem St. Martin zu Pferd ging es dann zum Martinsfeuer, das unter Aufsicht der Berger Feuerwehr die Kinder in seinen Bann zog. Den Abschluss der Martinskirmes 2013 bildete dann die Weckmänner-Ausgabe im Bürgerhaus.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass die Martinskirmes 2013 ein voller Erfolg war. Dies lag zu allererst an dem Engagement der vielen Helferinnen und Helfer, die uneigennützig und im Sinne der Sache ihre Freizeit im Zuge der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der gesamten Veranstaltung einbrachten.

Am Kirmesmontag fand die Kirmesprozession, welche mit der Kranzniederlegung durch Pfarrer Spiller beendet wurde, statt. Foto: Privat

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