Fußverkehrs-Check in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Ergebnisse der Begehungen um Mittelzentrum und Kurviertel wurden im Abschluss-Workshop vorgestellt
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Nahezu alle Bürgerinnen und Bürger sind regelmäßig zu Fuß in Bad Neuenahr-Ahrweiler unterwegs. Gehwege, Knotenpunkte und Plätze für Fußgänger sicherer, attraktiver und barrierefrei zu machen - das ist das Ziel des Fußverkehrs-Checks, der in den vergangenen Monaten in Bad Neuenahr-Ahrweiler durchgeführt wurde.
Die Stadtverwaltung hatte sich im Rahmen des Programms „Innenstädte der Zukunft“ des Landes Rheinland-Pfalz erfolgreich um die Durchführung der Maßnahme beworben, deren Kosten durch das Wirtschaftsministerium getragen werden.
Unter fachlicher Begleitung eines Fachplanungsbüros für Fuß- und Radverkehr und mit reger Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Politik sowie am Fußverkehr interessierten Institutionen und Vereinen fanden rund um das Mittelzentrum in Ahrweiler und das Kurviertel in Bad Neuenahr Begehungen statt, bei denen ein Augenmerk auf Missstände und Verbesserungsmöglichkeiten für den Fußverkehr gelegt wurde.
Auf dieser Basis und der in einem Auftakt-Workshop aufgezeigten Punkte wurden durch das Planungsbüro Maßnahmenvorschläge erarbeitet, die nun im Rahmen eines Abschluss-Workshops mit Bürgerbeteiligung vorgestellt wurden. Dabei konnten alle Teilnehmenden noch einmal die Maßnahmenvorschläge diskutieren und eine Priorisierung vornehmen.
Die Ergebnisse werden nun durch das Planungsbüro zusammengefasst und dann im Stadtrat vorgestellt. Die Stadtverwaltung prüft derweil, welche Empfehlungen gegebenenfalls bereits zeitnah als Sofortmaßnahmen berücksichtigt werden können. Die Umsetzung der weiteren Maßnahmen soll möglichst im Zuge des weiteren Wiederaufbaus erfolgen.
Die Ergebnisse des Fußverkehrs-Checks sollen aber keinesfalls auf die untersuchten Gebiete beschränkt bleiben. Ziel der Stadtverwaltung ist es, die gewonnenen Erkenntnisse auf das übrige Stadtgebiet zu übertragen und zu berücksichtigen, so dass in der ganzen Stadt ein für Fußgänger attraktiver Verkehrsraum entsteht.
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Bei Begehungen wurde die Situation vor Ort analysiert. Foto: Dominik Kerl, Planungsbüro VIA