Wallfahrt der Jodokusbruderschaft Hönningen
Erika Bings war zum 65. Mal dabei
Hönningen. In diesem Jahr stand die Wallfahrt zum Heiligen Jodokus nach St. Jost bei Langenfeld unter einem besonders guten Stern. Nach anfänglichem Frühnebel konnten die Pilger bei sonnigem Herbstwetter den Weg über die Eifelhöhen beschreiten. Die erste Rast fand wie immer auf der Hohen Warte statt, mit der Besonderheit, dass seit dem Sommer dort das Wegekreuz der Pilger von Hönningen/Ahr zum Verweilen einlädt. Den zweiten Teilabschnitt über Hoch Acht zur Kapelle stellte die nächste Herausforderung für die Pilger dar. Mit dem Angelus-Gebet wurden alle in die wohlverdiente Mittagspause im Gemeindehaus Siebenbach entlassen. Dort gesellten sich noch weitere Pilger zu der Schar, sodass nunmehr 61 Pilger auf dem Weg nach St. Jost waren.
Unter ihnen auch die Jubilare. Allen voran Erika Bings, die zum 65. Mal diesen Weg ging. Diese Besonderheit ist auch deshalb so hoch einzuschätzen, da die ersten Jahre in den Kriegswirren und der Besatzungszeit mit sehr großen Gefahren verbunden waren. Zu den weiteren Jubilaren gehörten Helga Hannappel (45 Jahre), Annemie Ulrich und Gisela Schopp (35 Jahre), Tina Hoffmann (30 Jahre), Markus und Melanie Kreucher sowie Elisabeth Surges (25 Jahre). In der abendlichen Pilgermesse wurde durch Pfarrer Monsignore Josef Schrupp die Bedeutung der christlichen Vorbilder für die heutige Zeit erläutert und betont, dass jeder Christ durch sein Leben ein Vorbild geben kann. Pilgern heißt heute, Christus in der Welt offen zu bezeugen.
Nach einer kurzen Nacht ging es am Sonntagmorgen von Langenfeld zurück über neblige Eifelhöhen in den Heimatort, in dem die Pilger durch Pfarrer Volker Dupont noch den abschließenden sakramentalen Segen erhielten. Fotos von der Wallfahrt nach St. Jost können bei Helmut Kreucher bestellt werden.
Insgesamt 61 Pilger der Jodokusbruderschaft Hönningen waren nach St. Jost unterwegs.
