Allgemeine Berichte | 06.10.2017

Katholische Pfarreiengemeinschaft

Fatima-Tag in der Pfarrei St. Laurentius

Kreis Ahrweiler. Im Jahre 1917 während der kommunistischen Revolution in Russland erschien die Gottesmutter in Fatima drei kleinen Hirtenkindern und legte ihnen eine mahnende und zugleich hoffnungsfrohe Botschaft an die ganze Welt ans Herz. Sie erschien den Kindern als Königin der Propheten, um die Menschheit zu mahnen. Gott lässt keinen einzigen Menschen, geschweige denn ganze Völker, ungewarnt ins Verderben rennen. Maria zeigte in den Tagen der ersten Massenmassaker, des blutigsten Jahrhunderts der Menschengeschichte, den rettenden Ausweg: die Buße und das Gebet.

100 Jahre nach den Erscheinungen ist die Fatima-Akte also längst noch nicht abgeschlossen. Die politische Botschaft der Gottesmutter mag, mit dem Zusammenbruch der kommunistischen Weltbedrohung zwar derzeit verblasst erscheint, die gewaltige spirituelle Kraft bleibt bestehen. Jährlich kommen immer wieder Millionen Pilger an den portugiesischen Wallfahrtsort, um für den Frieden in der Welt zu beten.

Ende der 50-er Jahre hat die Pfarrei dieses große Anliegen von Fatima aufgegriffen und wöchentlich dienstags um 18 Uhr das Fatima-Rosenkranzgebet eingeführt. Seit einigen Jahren wird der letzte Erscheinungstag in Fatima, der 13. Oktober, auch festlich begangen. In diesem Jahr sind alle Pfarrangehörige sowie Fatimaverehrer von nah und fern herzlich eingeladen, diesen besonderen Tag mitzugestalten und zu feiern. Am Freitag, 13. Oktober um 18:30 Uhr findet eine feierliche Rosenkranzandacht anlässlich der 100-jährigen Erscheinung der Gottesmutter in Fatima mit Lichterprozession und sakramentalem Segen in der St. Laurentiuskirche statt. Die Botschaft von Fatima ist auch heute noch eine Aufforderung an uns Christen, für die großen Anliegen der Kirche und den bedrohten Frieden in der ganzen Welt zu beten.

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