Jugend-Ferientraining mit dem TuS Ahrweiler
Fit in die Freiluftsaison starten
Leichtathleten absolvierten Übungseinheiten im schweizerischen Tenero und im Schwarzwald
Ahrweiler. Los ging es mitten in der Nacht. In zwei Kleinbussen mit zwölf Athleten und zwei Trainern machten sich Leichtathleten auch in diesem Jahr wieder auf den Weg an den Lago Maggiore zum CST (Centro Sportivo Tenero). Drei weitere Kaderathleten fuhren mit ihren Landestrainern zur gleichen Zeit nach Kappelrodeck in den Schwarzwald. Das vorgesehene Tischtennis-Ferientraining musste leider abgesagt werden, da die Kreisverwaltung keine Sporthalle zur Verfügung stellte. Die Sportgruppen, die auswärts Trainingsmaßnahmen geplant hatten, konnten mit entsprechender Unterstützung trainieren. Einzig das Wetter machte in diesem Jahr eigene Vorgaben.
Der Landeskader trainierte im Schwarzwald teilweise im Schnee. Da es sich hier um drei Läufer handelte, konnte auch so der Zweck eines Trainingslagers erfüllt und die Saisonvorbereitung gestaltet werden. Das renommierte nationale Jugendsportzentrum der Schweiz war nicht zum ersten Mal der Ort, wo sich die Nachwuchsathleten des TuS Ahrweiler auf die kommende Saison vorbereiten. Seit 1989 fährt eine Gruppe regelmäßig in das Tessin. Doch das Wetter schien dieses Jahr nicht ganz mitzuspielen. Dennoch konnte das Training stattfinden, da das Zentrum nicht nur den gesamten Zeltplatz, auf dem die Athleten auch in diesem Jahr untergebracht waren, neu gestaltet hatte, sondern auch eine Lagerhalle zu einer modernen Leichtathletikhalle umgebaut hatte. Diese machten die Athleten sich direkt am ersten Tag zu eigen. Denn ohne gute Musik beim Training lief dieses Jahr nichts. Diese trug sehr zur Motivation bei und ließ einige kreative Einlagen nicht lange auf sich warten. Jedoch konnten kleinere Verletzungen wie Zerrungen und Entzündungen auch in diesem Jahr nicht vermieden werden, und selbst die fittesten Athleten klagten bereits am dritten Tag über Muskelkater. Diesen hatten sich alle redlich verdient. Am trainingsfreien Tag zogen sich die meisten Athleten in das Wärmebecken des Schwimmbads in Locarno zurück, während einige wenige die Stadt Lugano unsicher machten. Doch auch dieser Tag ging schnell vorbei, und das Training ging hochmotiviert weiter. Die wenigen Sonnenstunden wurden sehnsüchtig erwartet und dann auch gut genutzt. Die Nächte im Zelt waren kühl, aber Sprüche erheiterten die ganze Gruppe, sodass eine es einem nicht ganz so frisch vorkam. Nach zehn Tagen machten sich alle zusammen auf die Heimreise, um die Saison am 13. April ab 15 Uhr mit der Bahneröffnung im Apollinarisstadion zu eröffnen.
