Mitmachaktion zur Flut-Gedenkveranstaltung
Fünf Jahre nach der Flut: Kreative Mitmachaktion lädt zum Erzählen und Gestalten ein
aus Altenahr
Eingereichte Werke werden im Rahmen der feierlichen Gedenkveranstaltung am 14. Juli 2026 in Altenburg öffentlich ausgestellt
VG Altenahr. Neues entsteht oft leise. Ein Treffpunkt in der Nachbarschaft, ein Ort, an dem wieder Gelächter zu hören ist, ein Platz, der Gemeinschaft möglich macht. Genau auf diese kleinen und großen Entwicklungen richtet sich eine kreative Mitmachaktion für alle Generationen, die jetzt im Ahrtal im Rahmen der Kampagne „Das wird.“ startet.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind eingeladen, kreativ zu zeigen, was in den vergangenen fünf Jahren geschafft wurde – ganz frei in Form und Ausdruck. Ob Gedicht, Bild, Skulptur, Fotografie, Collage oder eine Handarbeit: Im Mittelpunkt steht der persönliche Blick auf das, was heute trägt, Hoffnung gibt oder Freude macht. Welche Orte der Begegnung geben heute ein gutes Gefühl? Worüber freue ich mich, wenn ich auf die letzten Jahre zurückblicke? Und was zeigt mir: Hier ist wieder Leben, Gemeinschaft, Zukunft.
Sichtbar werden sollen die „Pflänzchen“, die entstanden sind – neue Orte der Begegnung, Zusammenhalt in der Nachbarschaft oder wiedergewonnene Alltagsorte wie Spielplätze oder Treffpunkte. Auch leise, nachdenkliche Beiträge haben ihren Platz.
Die eingereichten Werke werden im Rahmen der feierlichen Gedenkveranstaltung am 14. Juli 2026 in Altenburg öffentlich ausgestellt und zeigen dort die Vielfalt dessen, was Menschen im Ahrtal heute als positiv und stärkend erleben. Der Kreativwettbewerb läuft bis zum 16. Juni 2026.
Beiträge können eingereicht werden per Mail unter wiederaufbau-altenahr@ifok.de oder persönlich bei der Verbandsgemeinde Altenahr, Kennwort „Kreative Mitmachaktion“, Roßberg 143, 53505 Altenahr. Ebenso beim Pfarramt Altenahr, Markt, 53505 Altenahr oder unter manuela.kremer-breuer@bgv-trier.de.
Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendtreffs oder Senioreneinrichtungen können ihre Exponate auch sammeln, diese werden am Stichtag abgeholt. Teilnehmende können gern ihren Namen, ihr Alter und Wohnort nennen und die Geschichte hinter der kreativen Arbeit mitsenden. Mit ihrer Einsendung stimmen sie der Veröffentlichung der Werke und genannten Daten u. a. bei der Ausstellung zur Gedenkveranstaltung zu. Die Werke können nicht zurückgeschickt werden.
Die Aktion versteht sich als Einladung an die gesamte Region, gemeinsam sichtbar zu machen, was bisher gewachsen ist, bereits geschafft wurde und was weiterhin Hoffnung trägt.
