Katholische Familienbildungsstätte Koblenz
Für die Zukunft aufstellen
Leiterinnen der Familienbildungsstätten im Bistum Trier fortgebildet
Koblenz/Trier. Insgesamt 15 Monate haben sie dafür gearbeitet. Mit Workshops, Vorträgen und Arbeitsgruppen haben sich die 15 Leiterinnen der Familienbildungsstätten (FBS) aus dem Bistum Trier fortgebildet. In sechs Modulen beschäftigten sie sich mit Themen von „Veränderungsanforderungen an die Leitung“ über „Marketing“, „Management“ bis zur „Betriebswirtschaft“. Dr. Hans Günther Ullrich, Leiter der Abteilung „Gesellschaft und Bildung“ im Bistum Trier, überreichte den Leiterinnen ihre Zertifikate für den Abschluss der Weiterbildung.
„Wir haben einen neuen Blick bekommen“, sagt Erika Heinen von der FBS Bad Neuenahr-Ahrweiler. Besonders die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem ganzen Bistum werde durch die Fortbildung gestärkt. Ebenso könnten sie durch die praxisnahen Inhalte sich auf den Weg in die Zukunft machen.
Für die Zukunft aufgestellt
Die FBS für die Zukunft aufstellen, im Rahmen des Prozesses des Qualitätsmanagements und -entwicklung des Bistums Trier. Das sei auch der Hintergrund der Fortbildung, die zum ersten Mal in dieser Form in einem deutschen Bistum angeboten wurde, erklärt Ullrich. Dabei erarbeiteten die Leiterinnen der FBS auch ein gemeinsames Leitbild: „Jeder Mensch ist gekennzeichnet durch ganz persönliche Talente, Begabungen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die ihn von allen anderen Menschen unterscheidet“, heißt es darin. Basierend auf dem christlichen Menschenbild wollen die FBS im Bistum Trier allen Generationen in ihrem „Familien-Sein“ zur Seite stehen, den Menschen in seiner Gesamtheit fördern und Orte der Begegnung sein. Dabei vernetzten sie sich mit kirchlichen Einrichtungen und kooperieren mit weiteren Institutionen, im kollegialen Austausch.
Unterstützt werden die FBS des Bistums Trier dabei auch von den Ländern Saarland und Rheinland-Pfalz. „Wenn es die Familienbildungsstätten nicht geben würde, dann müsste man sie erfinden“, sagt Willi Kräuter vom saarländischen Ministerium für Bildung und Kultur. Die FBS trügen dazu bei, Familien zu fördern und bei der Erziehung zu begleiten. „Die Arbeit der FBS ist wichtig, um für die Zukunft gewappnet zu sein“, erklärte auch Daniel Hoffmann vom rheinland-pfälzischen Familienministerium. Die Bildungsreferentin der Fortbildung, Angelika Tuschhoff von der katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Einrichtungen der Familienbildung, gab mit den Zertifikaten den Leiterinnen noch folgenden Satz mit auf den Weg: „Die Familienbildung ist beständig in kontinuierlicher Veränderung.“ „Wir sind als Gruppe hier zusammengewachsen“, sagt Marlen Dräger-Ottenbreit von der Familienbildungsstätte Saarlouis. Sie habe viel mitgenommen, das sie für ihre weitere Arbeit umsetzen können. „Die Fortbildung hat sich gelohnt.“
Katholische Familienbildungsstätten
Die katholischen FBS sind selbstständige Einrichtungen jeweils in Trägerschaft eines eingetragenen gemeinnützigen Vereins. Als Teil des pastoralen Angebots der Kirche werden sie vom Bistum ideell und materiell unterstützt. Die 15 FBS im Bistum Trier blicken auf unterschiedliche Entwicklungen zurück. Die ältesten sind über 50 Jahre alt, die jüngsten rund 20. Jede Einrichtung hat Schwerpunkte und Akzente, die den Bedürfnissen im jeweiligen Einzugsgebiete entsprechen sollen. Weitere Informationen gibt es unter: www.familiembildung.bistum-trier.de. Pressemitteilung
katholische Familienbildungsstätte Koblenz
