Gefahrgut im Keller und eingeschlossene Personen
Feuerwehrübung in der Kreissparkasse
Kreisstadt. Am Montagabend gegen 18 Uhr drang aus den Fenstern eines Nebengebäudes der Kreissparkasse (KSK) an der Friedrichstraße in Ahrweiler dicker Qualm. Glücklicherweise war es jedoch kein Hausbrand, sondern eine Feuerschutzübung, die den Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Ahrweiler zur nahe gelegenen KSK ausrücken ließ. Gerne hatte die KSK das leer stehende Haus der Wehr für eine Übung zur
Verfügung gestellt. Die Verantwortlichen ließen den Einsatzkräften dabei alle Freiheiten, da das Gebäude in den nächsten Tagen abgerissen wird. Damit boten sich Kai Orth, Feuerwehr-Mitglied und gleichzeitig KSK-Angestellter, ideale Bedingungen um ein möglichst wirklichkeitsnahes Übungsszenario zu konzipieren: Kurz vor Feierabend sorgte ein Kellerbrand, nachgestellt mittels Blitzlampen und Nebelmaschine, über
das Treppenhaus für enorme Hitze und eine rasche Rauchausbreitung in die Obergeschosse. Dort standen zwei Personen an den Fenstern, die akut vom Rauch bedroht waren. Eine weitere Person wurde vermisst, die sich vermutlich im brennenden Keller aufgehalten hatte. Zudem war aufgrund von Umbauarbeiten Gefahrgut im Keller zwischengelagert. Professionell gingen die Einsatzkräfte ans Werk. Unter Atemschutz retteten sie die eingeschlossene Person im Kellergeschoss und sicherten das Gefahrgut, in diesem Fall aus Sicherheitsgründen ein mit Warmwasser gefüllter Behälter. Mit tragbaren Leitern wurden gleichzeitig die beiden Personen in den Obergeschossen über die Fenster in Sicherheit gebracht.
„Wir danken der Kreissparkasse, dass sie uns das Objekt für diese Übung zur Verfügung gestellt hat. Denn wir mussten keine Rücksicht auf die Bausubstanz nehmen. So konnten wir unter realistischen Bedingungen den nachgestellten Brand löschen und in kürzester Zeit alle Personen retten“, resümierte Zugführer Ernst Küls den geglückten Einsatz.
Pressemitteilung
Kreissparkasse Ahrweiler
