Allgemeine Berichte | 16.01.2015

Kfd Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler

Gegen Gewalt gegen Frauen

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen hatte die katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) der Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler in der Vorweihnachtszeit zu einem ökumenischen Gottesdienst mit anschließendem Fachvortrag nach St. Pius eingeladen. Weltweit wird an diesem Tag die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen thematisiert. Gewalt gegen Frauen kennt keine Grenzen, weder geographisch noch kulturell, noch im Hinblick auf materiellen Wohlstand.

Die kfd-Vorstände von St. Pius, St. Marien und St. Willibrord und von St. Laurentius widmeten sich im Wortgottesdienst, den sie gemeinsam mit Gemeindereferentin Beate Timpe vorbereitet hatten, auch der sprachlichen Herabwürdigung von Frauen und luden zum Sprachtraining einer frauengerechten Sprache ein. Ein Gewaltbarometer, dass sich im Mittelgang der St. Pius Kirche befand, öffnete den Blick für Gewalterfahrungen im Alltag und zeigte, dass Gewalt sehr unterschiedlich wahrgenommen wird.

Im Anschluss an den Wortgottesdienst, den die Musikgruppe „ Querbeet“ aus Hönningen einfühlsam begleitete, luden die Frauen ins nahe gelegene Pfarrheim ein. Den Vortrag „ Keine Gewalt gegen Frauen „ hielt Frau Dr. med. Susanna Smolenski, Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie sowie für Psychosomatik und Psychotherapie an der Dr. von Ehrenwall`schen Klinik in Bad Neuenahr- Ahrweiler. Als Mitglied des „ Runden Tisch gegen Gewalt“ des Kreises Ahrweiler, berichtete Frau Dr. Smolenski auch über die psychotraumatologischen Folgen der Gewalt.

Gewalt in der Familie ist in unserer Gesellschaft, die am häufigsten ausgeübte Gewalt. Frauen, die psychische oder physische Gewalt erfahren, verlieren das Selbstvertrauen. An die Stelle von Mut und Kraft treten Angst und das Gefühl völlig versagt zu haben. Dazu kommt der Druck, den Kindern die Familie nicht zerstören zu wollen und die Angst vor den Reaktionen von Verwandten und Menschen im nächsten Umfeld. Viele Opfer halten durch und werden weiter herabgewürdigt

. Die Fragen und die abschließende Diskussionsrunde der Teilnehmerinnen zeigte das Interesse an der Thematik und unterstrich die Bedeutung von Prävention und Bewusstseinsbildung.

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