Jugendarbeit der Verbandsgemeinde Altenahr
Gelungene Fortbildung macht Betreuer fit für den Schulalltag
Altenahr. Das proBüro für Jugendarbeit veranstaltete die Jahresfortbildung aller Betreuer in der Verbandsgemeinde Altenahr. Einmal im Jahr finden sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der „PEB“ (Persönlichkeit, Erziehung, Bildung) Betreuungsstandorte zu einer Klausur zusammen, um sich fortzubilden, aufzutanken und den überregionalen Kontakt zu pflegen. Die neunzehn Teilnehmer P. Asbach, G. Schüller, S. Marner, S. Reuter, C. Hackling, S. Berger (Rappelkiste - Grundschule Altenahr), J. Fahrenbruch, S. Simon, D. Timm, R. Simon, D. Schaefer (Denntaldachse - Grundschule Ahrbrück), B. Düster, S. Ganz (Vischelwichtel - Grundschule Krälingen), D. Kalt, C. Zimmer, M. Hallerbach, D. Schopen (Dschungelkids - Grundschule Dernau) und Piet Blaser (freiRAUM - Ahrtalschule) trafen sich im Bürgerhaus Kalenborn, in dem die Gemeinde dankeswerterweise den Seminarraum zur Verfügung gestellt hatte. Der Leiter des Jugendbüros, Jugendpfleger Werner Söller, hatte mit seinen beiden Mitarbeitern Theresa Schmitz und Sebastian Klöckner für ein angenehmen Rahmen gesorgt und leitete durch die Veranstaltung. So konnten sich die Teilnehmer am Vormittag mit dem Thema Umgang mit Problemkindern beschäftigen, die der langjährige Praxisbegleiter Edgar Stahl inhaltlich referierte. An Hand von Praxisbeispielen fühlten sich die Betreuer in die Situationen ein und überlegten gemeinsam Handlungsstrategien.
Während des Mittagessens in der Pizzeria hatten alle Beteiligten Zeit, sich auszutauschen und auch ein paar private Worte zu wechseln. Im Anschluss stand eine Nachbelehrung zum Infektionsschutzgesetz auf dem Programm, die für alle Teilnehmer zertifiziert wurde. Zu guter Letzt wurde mit dem Künstlerteam Gudrun Naekel, Rainer Hess und Wolfgang Kutzner das für die drei Standorte Altenahr, Ahrbrück und Dernau bewilligte Kunstprojekt „Jedem Kind seine Kunst“ inhaltlich und organisatorisch durchgesprochen. Das Jugendbüro hat es in einem gemeinsamen Antrag erreicht, dass dieses vom Ministerium geförderte Projekt mit je 60 Schulstunden pro Standort bewilligt wurde und so den betreuten Kindern der Grundschulen zu Gute kommt. So wird im zweiten Schulhalbjahr die bildende Kunst das Freizeitprogramm der Schüler sinnvoll erweitern. Nach der Auswertung der Veranstaltung wurde nicht nur festgestellt, dass kein Betreuer fehlte, sondern das alle mal wieder zufrieden waren und den Tag als Bereicherung erfuhren. So wurde auch schon im letzten Jahr ein Erste Hilfe Kurs am Kind gebucht. Der sechsstündige Kurs Ende Februar soll die Betreuer auch auf diesem Gebiet fit für den Betreuungsalltag machen. Dies alles ermöglicht und finanziert der Träger, die Verbandsgemeinde Altenahr, dass die 125 Schüler der fünf Betreuungsstandorte qualifizierte Betreuung auch am Nachmittag erfahren.
