Eifelverein Ahrweiler
Gemeinnützigkeit zuerkannt
Jahreshauptversammlung beschloss Satzungsänderung - Ehrungen und Wahlen
Ahrweiler. Nachdem die Ortsgruppe Ahrweiler im Eifelverein im vergangenen Jahr die Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt zugesprochen bekommen hatte, musste nun der letzte Schritt in diesem Prozess erfolgen. Das geschah auf der Jahreshauptversammlung, zu der 46 von insgesamt 167 Ortsgruppenmitgliedern erschienen waren. Damit heißt es künftig unter Paragraph eins „Name, Sitz und Rechtsform“ der Satzung: „Der Verein führt den Namen ,Eifelverein, Ortsgruppe Ahrweiler e.V.‘. Er wurde am 16. März 1904 in Ahrweiler gegründet und ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Andernach eingetragen. Der Sitz des Vereins ist Ahrweiler, Stadtteil von Bad Neuenahr-Ahrweiler. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts ,Steuerbegünstigte Zwecke‘ der Abgabenordnung.“ Übrigens: Dass es überhaupt noch die Satzung von 1904 als Grundlage gibt, ist dem Stadtarchiv zu verdanken. Denn alle Unterlagen der Ortsgruppe aus den Jahren bis 1944 wurden im Zweiten Weltkrieg bei einem Bombenangriff auf Ahrweiler am 24. Dezember 1944 vernichtet. Die Satzungsänderung war aber natürlich nicht der einzige Tagesordnungspunkt. So standen auch Ehrungen für verdiente langjährige Mitglieder auf dem Programm.
Ehrungen
Für 40-jährige Angehörigkeit zur Ortsgruppe ausgezeichnet wurden Christa und Günter Apel, Magdalena und Albert Kirfel, Franz Ulrich und Dr. Helmut Stollenwerk. Zum Dank erhielten sie vom Vorsitzenden Heinz Ahrendt Präsente und Blumen. Seit 25 Jahren gut zu Fuß sind Angela und Albert Friedrich sowie Gertrud Blum. Wenig Neues ergaben im personellen Bereich die Wahlen des Abends. Als neuer Wanderwart fungiert zukünftig Klaus Jäger. Dagegen blieb der Posten des Fachwarts für Kultur-, Heimat- und Denkmalpflege vakant. In ihren Ämtern bestätigt wurden alle anderen Vorstandsmitglieder mit Ausnahme des Vorsitzenden und seines Stellvertreters, deren Posten turnusmäßig nicht zur Disposition standen. Wiedergewählt wurden Rudi Langen (Schatzmeister), Ursula Rück (Schriftführerin), Günter Frömbgen (Medienwart und Fachwart für Natur-, Landschafts- und Umweltpflege) sowie Erhard Jäschke (Wegewart). Kassenprüfer sind unverändert Gerda Kohlhaas und Anneliese Maur. Zuvor hatten sie Schatzmeister Langen eine ordnungsgemäße Kassenführung bestätigt. In ihren Berichten blickten Vorsitzender Heinz Ahrendt und Wanderwart Horst Böder auf die zahlreichen Wanderungen im abgelaufenen Vereinsjahr zurück.
Hunderte Wanderer unterwegs
Bei 50 kleineren Mittwochstouren kamen insgesamt 394 Wanderkilometer zusammen, wobei 831 Personen aktiv beteiligt waren. Bei den 25 größeren „Planwanderungen“ kam eine annähernd gleich große Gesamtstrecke von 393 Kilometern zusammen, wobei 539 Wanderfreunde sich auf den Weg machten. Zu den Höhepunkten 2012 zählten die fünftägige Wanderreise ins Sauerland, eine Tour nach Monschau und Aachen sowie der Mitgliedertag am Niederzissener Marienköpfchen. Bei diesem Termin konnten auch solche Mitglieder teilnehmen, die wegen körperlichen Beschwerden selber nicht mehr aktiv mitwandern können.
Fünf Tage Wanderreise
Abschließend gab Vorsitzender Heinz Ahrendt, der erst vierte Leiter in der 109-jährigen Geschichte der Ortsgruppe, noch einen Ausblick auf das Wanderjahr 2013. Einer seiner Höhepunkt steht schon im Mai an, nämlich in Form einer fünftägigen Wanderreise in die Fränkische Schweiz.
