Politik | 16.08.2014

Salon-Gespräche

Gerechtigkeit – eine Illusion?

Bad Neuenahr. Weltweit wird Gerechtigkeit als Grundform menschlichen Zusammenlebens betrachtet. Alle Staaten berufen sich in ihrer Gesetzgebung und Rechtsprechung auf sie. Der Begriff Gerechtigkeit ist auch von zentraler Bedeutung in der Ethik, der Rechts- und Sozialphilosophie sowie in der Theologie. Die Justiz hat das Ziel und die Aufgabe, Recht zu sprechen. Dabei ist der Weg der Rechtsfindung von entscheidender Bedeutung. Somit stellen sich die Fragen: Welcher Mittel bedient sich hier das Rechtswesen? Was genau ist letztendlich unter Gerechtigkeit zu verstehen?

Die gleiche Thematik ergibt sich aber auch in der Transzendenz des Menschen. Die uralte Frage: „Wie werde ich gerecht vor Gott?“ - eine Frage, die Luther schon sehr bewegte, ist heute so virulent wie damals. Und somit gibt es Gemeinsamkeiten zwischen der Gerechtigkeitsfrage der Rechtsordnung und der Theologie – aber auch Unterschiede. Ob Gerechtigkeit nur eine Illusion ist, darauf gibt der promovierte Jurist und Richter, Dr. Sebastian Merk, eine Antwort beim achten Salon-Gespräch Bad Neuenahr.

Die Initiatoren der Salon-Gespräche, Gudrun und Rudolf Raethel, sind dankbar, dieses brisante Thema in der krisenbelasteten Zeit gemeinsam mit den Gästen diskutieren und vertiefen zu können. Sie laden alle Interessenten am Sonntag, 7. September um 15:30 Uhr in die Villa Aurora ein, Georg-Kreuzberg-Str. 8 in Bad Neuenahr. Um rechtzeitige Anmeldung zur Platzreservierung wird gebeten. Der Eintritt ist frei. Der Verzehr erfolgt auf eigene Rechnung. Kontakt: Rudolf Raethel, Telefon: (0 26 41) 91 36 36

oder E-Mail: raethel@gmx.com.

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