Kindergarten Unterm Regenbogen in Ringen
Gesunde Ernährung ist wichtig
Ringen. Mit gesunder Ernährung kann man sich nicht früh genug beschäftigen, deshalb gab es jetzt im Kindergarten „Unterm Regenbogen“ in Ringen einen Frühförderworkshop mit Ökotrophologin und Medienpädagogin Sabine Fewson vom Arbeitskreis Neue Medien (AKNM). Dabei erarbeiteten die Kinder gemeinsam die „Gesundheitszauberformel“ mit Hilfe von Laptop, Maus und Beamer, allerdings im Wechsel mit Bewegungsspielen, Tänzen und Liedern.
Der Workshop „Gesunde Ernährung“ wurde gesponsert vom benachbarten REWE-Markt, dessen Chef Jörg Schäfer ebenso wie Marktleiter Michael Grimmiger persönlichen im Kindergarten vorbeischauten. Zuvor hatten die Pänz mit ihren Erzieherinnen die Möglichkeit, jede Menge Obst und Gemüse kostenlos in der großen und gut sortierten Obst- und Gemüseabteilung des Rewe Markt in Ringen einzukaufen, um das passende Anschauungsmaterial für den Workshop zu Verfügung zu haben.
Der AKNM ist eine private Bildungsinitiative, wurde 1999 von Lehrern und Schulleitern gegründet und zwischenzeitlich um Erzieher und Fachreferenten erweitert. Die Gruppe engagiert sich für eine sinnvolle Nutzung von Neuen Medien in Kindergarten und Schule, in den vergangenen Jahren nahmen bereits 90.000 Vorschulkinder an entsprechenden Bildungsworkshops teil.
Auch die Ringener Kinder erfuhren auf spielerische und dennoch lehrreiche Art, welches Essen gut für sie ist und bei welchem sie häufig zugreifen dürfen. Ökotrophologin Sabine Fewson brachte ihnen zunächst bei, warum Obst und Gemüse eigentlich so gesund sind.
Die Regel „Fünf am Tag“ gelte demnach für Erwachsene und Kinder gleichermaßen und bedeute, dass man fünf Portionen Obst oder Gemüse täglich essen sollte. Sie machte aber auch klar, dass eine Portion für Kinder etwas anderes ist als eine Portion für Erwachsene. Sie formte mit den Händen eine Höhle, und die Kinder machten es ihr nach. Natürlich waren die Hände der erwachsenen Frau größer als die der Kindergartenkinder. „Alles, was da rein passt, ist eine Portion“, sagte sie, eine Hand voll sei für jeden genau das richtige Maß.
Sie machte aber auch darauf aufmerksam, dass Kinder nicht dazu gezwungen werden dürften, Obst und Gemüse zu essen, welches sie absolut nicht leiden könnten. Schließlich habe jeder seine Geschmacks-Favoriten. Und wenn man die nicht essen dürfe, könne leicht der Appetit auf gesundes Essen allgemein vergehen, weil man dann immer Zwang damit verbinde.
