Erste Schritte zur Änderung des Bebauungsplan des Innovationspark Rheinland (IPR)
Goldbärenland in der Grafschaft
Grafschaft. Was sich dem Leser zunächst als weitere dicke Linien auf einer Karte zeigte, ist der umrandete Bereich, den HARIBO zukünftig im IPR nutzen möchte und für den eine Änderung des Bebauungsplanes ansteht.
„Viele Leser haben die Veröffentlichung zur Informationsveranstaltung wahrscheinlich nicht wahrgenommen.
Die Gemeinde Grafschaft hatte die Bürgerinnen und Bürger am 12. Februar zur gesetzlich vorgeschriebenen Bürgeranhörung im Rahmen einer Änderung des Bebauungsplanes im IPR eingeladen“, bedauert Lothar Barth, der Fraktionsvorsitzende der FWG den schwachen Besuch der Veranstaltung.
„Dabei können sich die Bürgerinnen und Bürger bei diesen Veranstaltung informieren, Fragen stellen oder Vorschläge platzieren.“ Nach Vorstellung der wenigen bislang vorliegenden Informationen durch Vertreter der Gemeindeverwaltung und das eingebundene Planungsbüro kam es in der folgenden lebhaften Diskussion zu einer Reihe von Fragen und Anregungen. Hauptsorge der Anwesenden war dabei die Fragestellung der Entwässerung einer derart großen Fläche. Bereits die Starkregenereignisse der vergangenen Jahre haben aufgezeigt, dass anscheinend Entwässerungsprobleme im Bereich des IPR bestehen. Eine Sorge, die von den Planern neben anderen Anregungen als Hausaufgabe mitgenommen wurde. „Es ist noch alles offen“, meint Klaus Barthelt, Ortsbeirat aus Ringen mit Blick auf die Zukunft, „die Gemeindeverwaltung wird, im Rahmen der vorgegebenen Schritte, in einer weiteren Bürgeranhörung die Detailplanung für den Bereich vorstellen und weitere Anregungen aufnehmen.“
Pressemitteilung der
FWG Grafschaft
