Tourismus stärken
Guido Orthen setzt sich für nachhaltigen Tourismus im Ahrtal ein
aus Grafschaft
CDU-Landtagskandidat Guido Orthen diskutierte mit dem Ahrtal-Tourismus über die strategische Weiterentwicklung der Region nach der Flutkatastrophe. Im Fokus stehen Vernetzung, Winzerschaft, Einzelhandel und ein ganzheitliches touristisches Gesamtkonzept.
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der CDU-Landtagskandidat Guido Orthen hat sich vor kurzem mit dem Vorsitzenden Christian Lindner, Geschäftsführer Andreas Lambeck sowie weiteren Vorstandsmitgliedern über die Zukunft des Tourismus im Ahrtal und in der Eifel ausgetauscht. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die strategische Weiterentwicklung der Region, die Vernetzung mit benachbarten Destinationen und die Bedeutung eines starken touristischen Gesamtkonzeptes für Wirtschaft und Lebensqualität.
„Der Tourismus ist einer der zentralen Wirtschaftsfaktoren unserer Region. Seine Anliegen waren mir in der Vergangenheit wichtig – und sie werden es auch in Zukunft sein. Ich stehe weiterhin fest an der Seite der touristischen Akteure im Ahrtal“, betonte Orthen im Anschluss an das Gespräch.
Ein zentrales Thema war die Notwendigkeit, Tourismus ganzheitlich zu denken. Nach der Flutkatastrophe und angesichts des fortschreitenden Wiederaufbaus gelte es, die Region strategisch weiterzuentwickeln und stärker zu vernetzen. Orthen sprach sich dafür aus, das Ahrtal noch enger mit seinen Nachbarn zu verbinden – sowohl mit der Eifel und mit dem Umfeld des Nürburgrings als auch mit dem Romantischen Rhein. Wander- und Radwege spielten dabei eine Schlüsselrolle, um das Ahrtal mit den Seitentälern sowie angrenzenden Regionen touristisch besser zu verzahnen.
Ahrtal verbindet Tourismus mit Weinbau und regionalem Handel
Zugleich unterstrich Orthen die besondere Bedeutung der Winzerschaft für das touristische Profil der Region: „Unsere Winzerinnen und Winzer prägen das Bild des Ahrtals wie kaum eine andere Berufsgruppe. Weinbau, Weinkultur und Gastfreundschaft sind untrennbar mit dem touristischen Erlebnis verbunden. Wer den Tourismus stärkt, stärkt auch unsere Weinbaubetriebe – und umgekehrt.“
Ein weiterer Schwerpunkt des Austauschs war die Rolle des Einzelhandels. „Ohne einen lebendigen Einzelhandel funktioniert Tourismus nicht“, so Orthen. Gäste erwarteten attraktive Innenstädte, individuelle Geschäfte und ein stimmiges Gesamtbild. Deshalb müsse die Landespolitik Rahmenbedingungen schaffen, die sowohl touristische Anbieter als auch Handel und Gastronomie nachhaltig unterstützen.
Politische Unterstützung und Teamarbeit für nachhaltigen Tourismus notwendig
Auch seitens des Ahrtal-Tourismus wurde die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit mit der Landespolitik betont. Vorsitzender Christian Lindner erklärte: „Der Wiederaufbau bietet die Chance, das Ahrtal touristisch neu und zukunftsfähig aufzustellen. Dafür brauchen wir verlässliche politische Partner, die unsere Herausforderungen kennen und unsere Projekte unterstützen.“ Geschäftsführer Andreas Lambeck ergänzte: „Tourismus ist Teamarbeit – von der Hotellerie über die Gastronomie und die Winzerschaft bis hin zum Einzelhandel. Entscheidend ist, dass wir die Region als Ganzes denken und gemeinsam weiterentwickeln.“
Guido Orthen kündigte an, sich im Landtag für eine starke Unterstützung des ländlichen Tourismus, für eine bessere Infrastruktur sowie für eine nachhaltige Vernetzung der Regionen einzusetzen. „Das Ahrtal hat enormes Potenzial. Wenn wir Kräfte bündeln, regionale Identität stärken und die touristischen Angebote intelligent vernetzen, können wir die Region dauerhaft als attraktive Destination in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus positionieren“, so Orthen.
