Mehr als 1000 Gäste feiern im Bad Neuenahrer Kurpark
Heiße Rhythmen zur Latinonacht
Benefiz-Golfturnier erbringt 3.310 Euro für den guten Zweck
Bad Neuenahr. Feurige Rhythmen und ein kulinarisches Erlebnis - das war die Latino-Nacht im Kurpark. Heiß waren die Gerichte der Meisterköche und heiß die Rhythmen, mit denen die Bands „Menino“ und „Kimbiza“ am Samstagabend die Gäste zum Tanzen brachten. Knapp 1.200 Besucher feierten, tanzten und schmausten nach Herzenslust - Südamerika traf auf kulinarische Genüsse des Ahrtals bei der Latino-Nacht im Kurpark Bad Neuenahr. Die Party unter freiem Himmel bildete mit heißen Rhythmen der allseits bekannten Formation Menino und den feschen Musikern der Band Kimbiza mit ihrer charismatischen Sängerin Yma America den musikalischen Auftakt für ein zweitägiges Festes. Es war die dritte Auflage unter der Marke Ahrtal de Luxe, dem Verbund dreier Gastronomen der Spitzen-Liga. Menino-Frontmann Stephan Maria Glöckner, Multitalent Winfried Schuld, der Gitarrenvirtuose Lulo Reinhard, der begnadete Percussionist Christoph Kissel, Saxophonist Reto Mandelkov, Uli Krämer am Schlagzeug und Mike Schak am Bass sorgten für eine grandiose Einstimmung auf den Abend. Und die ersten Tänzer brauchten wahrhaftig nicht lange, um die Tanzfläche direkt vor der Bühne zu entern. Zwar wirkten die Musiker durch die nach außen hin geöffnete Konzertmuschel weit entfernt, doch der musikalische Funke wollte auch so überspringen. Jung und Alt machten den Abend zum Tag und tanzten sich durch die Stile Salsa, Merengue und Cha-Cha, von Jazz, Pop und Rock. Kimbiza hatte dabei leichtes Spiel, an die gute Stimmung anzuknüpfen. Die Köstlichkeiten des Ahrtals präsentierten schon bei der Latino-Nacht sieben Spitzenrestaurants und Gasthöfe aus der Region. Das Schlemmen zwischen Rehrücken, Lammbraten und ansprechenden Dessertkreationen wurde zum großen kulinarischen Gaumenschmaus.
Blühende Kulisse
Passend war die Kulisse: Der Kurpark war aufwendig geschmückt, und vor allem die floralen Installationen von Gregor Lersch fielen wieder einmal ins Auge. So ließ sich in schönster Kulisse bestens schlemmen und genießen, während im Hintergrund Südamerika und Venezuela musikalisch zur Geltung kamen. „Mit den ersten beiden italienischen Nächten waren wir am Platz an der Linde und auf der Kurgartenstraße - aber erst durch die Zusage der Stadt, dass wir den Kurpark nutzen dürfen, zeigt sich erst das ganze Potenzial der Veranstaltung“, erklärte Hans-Stefan Steinheuer und lobte: „Die Örtlichkeit macht ihrem Namen als grünes Wohnzimmer der Stadt alle Ehre.“ Steinheuer ist sich weiterhin sicher: „Privatinitiativen sind eine gute Möglichkeit, die Veranstaltungskultur in der Stadt weiter aufrecht zu erhalten.“ Jede Veranstaltung spreche unterschiedliche Zielgruppen an, so der Sternekoch, der auf die Party Rot Weiß und das Event Kölsch im Park verwies. Sicher schwebe immer ein gewisses Risiko mit, aber bisher sei „alles immer bestens gelaufen.“ Angst vor der Veranstaltungskonkurrenz hatte man bei den Köchen an diesem Abend nicht, immerhin lockte Rhein in Flammen Tausende Lichtfans und das Sommer-Schlahrvino-Event auf der Adenbachhütte vor allem das jüngere Publikum.
Spende für die Ahrweiler Tafel
Eine besondere Freude war es Manfred Gangnus von dem Organisatoren-Trio, der Ahrweiler Tafel mit 3.310 Euro das Ergebnis einer Spendenaktion des 15. SETA Golf Cups mit Golfprofi Sven Strüver, der früheren Nummer Zwei hinter Bernhard Langer, überreichen zu können. „Das Geld ist bestens angelegt“, bedankte sich Christiane Böttcher und Gudrun Schimansky von der Tafel. Und auch Hans-Stefan Steinheuer findet: „Das ist eine gute Sache.“ Sternekoch Hans Stefan Steinheuer aus Heppingen, Manfred Gangnus vom SETA-Hotel und Christian und Lothar Lindner vom Privathotel Villa Aurora waren angesichts des begeisterten Publikums mehr als zufrieden.
Südamerikanische Rhythmen luden das begeisterte Publikum zum Tanzen ein.
Menino-Frontmann Stephan Maria Glöckner, Multitalent Winfried Schuld, der Gitarrenvirtuose Lulo Reinhard, der begnadete Percussionist Christoph Kissel, Saxophonist Reto Mandelkov, Uli Krämer am Schlagzeug und Mike Schak am Bass sorgten für eine grandiose Stimmung.
