Neues Angebot Hemmessen
Hemmessener Klaaf im DomCafé: Kultur und Gemeinschaft erleben
aus Bad Neuenahr-Ahrweiler
Bad Neuenahr-Hemmessen. Wer erinnert sich noch an den gläsernen Weinberg? Wem klingelt es noch im Ohr, wenn er den Namen Bick hört? Ahl´ Streuutche, alte Geschichten, jet Verzäll, Fotos und Zeitungsartikel – sie bilden den Auftakt für ein neues Format im Hemmessener DomCafé: Hemmessener Klaaf. Denn zwei Donnerstagsabende im Monat, an denen das DomCafé ohnehin seine Türen geöffnet hat, bieten nun Gelegenheit für ansprechendes Programm:
Jeden ersten Donnerstag im Monat findet ein kleiner Wortgottesdienst im namensgebenden Dom statt mit anschließendem Umtrunk und Zusammensein im Café.
Der dritte wird flexibel gefüllt: immer aber bildet ein kleiner Vortrag den Startschuss für Austausch und „Klaaf“.
Den Startschuss setzt nun Marga Krause aus dem Bause Bick, einer ehemaligen großen Gärtnerei (westlich der oberen Weinbergstraße), die ihren Schwerpunkt auf den Obstanbau gelegt hatte. Fotos, Zeitungsartikel und Erlebnisse aus erster Hand werden die Zuhörer entführen in die Tage, als viele fleißige Hände Kliniken, Hotels und Privatkunden nah und fern mit Leckereien aus Hemmessen versorgten.
Damit bietet das DomCafé bereits werktags zwei Veranstaltungsmodule in einladender Atmosphäre, bei gastlicher Bewirtung und mit netten Menschen: dienstags der offene Spieleabend, donnerstags nun im Wechsel alle zwei Wochen: Gottesdienst und Klaaf.
Das DomCafé. Uhlandstraße 2, wird rein ehrenamtlich durch Mitglieder des Förderkreises Hemmessener Dom e.V. betrieben und hat sich auf die Fahne geschrieben, das soziale, kulturelle und liturgische Leben im Neuenahrer Ortsteil Hemmessen zu stärken. Es hat dienstags und donnerstags ab 14:30 mit bunter und wechselnder Karte für kleines Geld geöffnet. Zu diesem Zeitpunkt kann auch frisches demeter und Bio-Brot gekauft werden.
„Das wäre unser Traum, wenn der Veedelstreff das zweite Wohnzimmer für viele würde“, so Markus Hartmann, Vorsitzender des Förderkreises Hemmessener Dom, „Veedelstreff, das steht für Gemeinschaft und gute Begegnungen!“ Aktuell unterstützt der Förderkreis zudem die Sanierung der benachbarten Kapelle, zu der er selbst mehrere Projekte beisteuert. Menschen, die sich hierfür oder den Verein ebenfalls gerne engagieren mögen, sind herzlich willkommen.
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Obstanbau Bick: aus diesen Gärten naschte die Welt. Foto: Marga Krause