Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt“ lädt ein
Hier daheim?
Kritischer Stadtrundgang am Dienstag, 1. September um 19 Uhr
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Interessengemeinschaft „lebenswerte Stadt“ lädt zum vierten kritischen Stadtrundgang am 1. September um 19 Uhr ein. Diesmal stehen soziale Gesichtspunkte im Mittelpunkt. Treffpunkt für den Bummel ist der Handwerkerbrunnen auf dem Marktplatz in Ahrweiler. Die Teilnahme ist kostenlos und dauert etwa zwei Stunden. In Bad Neuenahr oder in der Rotweinmetropole Ahrweiler lässt es sich gut leben, so kann man annehmen. Viele, die hier geboren wurden, bleiben im Ahrtal. Viele ziehen hierhin, vorwiegend Menschen, die es sich als Rentner und Pensionäre gut gehen lassen wollen. Doch die Lebensqualität eines Ortes bestimmen viele Faktoren. Wie sieht es hinter den Fassaden aus? Wer wohnt hier, und vor allem wer kann es sich noch leisten in der Heimatstadt zu wohnen? Gibt es genug bezahlbaren Wohnraum für alle Schichten und Generationen?
Wie stellt sich die Infrastruktur dar? Wie können die unterschiedlichen Lebensalter hier ihren Alltag gestalten? Auf welche Geschäftswelt können die Bürger zurückgreifen? Ist eine Grundversorgung ohne Auto gut möglich? Und zu welchen Zeiten? Und wie steht es um die Kultur? Um Angebote, die soziale Kontakte ermöglichen?
All diesen Fragen versuchen die Referenten des Abends, Marion Morassi und Karl Heinen, bei einem lockeren Bummel durch die Ahrweiler Altstadt zu beantworten und mit den Teilnehmenden zu diskutieren. Der Stadtbummel endet in einer der Ahrweiler Kneipen. Die kritischen Stadtrundgänge sind Angebote der Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt“, die im vergangenen Sommer entstand. Sie möchte interessierte Bürger für eine sensible und behutsame Stadtgestaltung sensibilisieren, die Heimat für alle Generationen, Schichten und Stände bietet. Fragen, Anregungen, Interesse: Markus Hartmann unter mjhartmann@gmx.de
Pressemitteilung der
Bürgerinitiative
„lebenswerte Stadt“
