Politik | 16.01.2016

Unternehmensführung bei den Ahrtal-Werken

Hochkarätiger Besuch aus Mainz

Landtagsdelegation von Bündnis 90/Die Grünen informierte sich bei Ahrtal-Werken

Technik zum Anfassen für die Delegation aus Mainz. (Von links) Susanne Strauch, Andreas Hartenfels, Uwe Hüser, Bernhard Braun und Wolfgang Schlagwein. Martin Gausmann

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Ahrtal-Werke in Bad Neuenahr-Ahrweiler geben ein Beispiel für die Umsetzung der Energiewende auf kommunaler Ebene, denn insbesondere eine dezentrale Versorgungsstruktur ist der Kerngedanke der Energiewende. Im fünften Jahr setzt sich das Unternehmen für die örtliche Neuaufstellung der Energieversorgung ein und hat dabei schon beachtliche Meilensteine gesetzt. So konnte bereits das Stromverteilnetz von der RWE gekauft werden, ein versorgungssicheres und nachhaltiges Fernwärmenetz aufgebaut sowie effiziente Kraft-Wärme-Kopplung installiert werden. Auch der Vertrieb von umweltfreundlichen Energieprodukten zählt zu den Angeboten des kommunalen Energieversorgers.

Nun besuchte eine hochkarätige Delegation aus Mainz das Unternehmen, um sich vor Ort ein Bild vom Unternehmensaufbau, den Herausforderungen der lokalen Umsetzung der Energiewende und den Chancen des Modells „Ahrtal-Werke“ zu machen. Bernhard Braun, Vizepräsident des Landtages von Rheinland-Pfalz und energiepolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen, Uwe Hüser, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Andreas Hartenfels, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses und haushaltspolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen sowie Wolfgang Schlagwein, Sprecher für Wirtschaft und Bauen und Wohnen Bündnis 90/Die Grünen, schauten kürzlich bei den Ahrtal-Werken vorbei. Auf der Agenda stand dabei ein Besuch des Kundenzentrums im Rathaus und des Kraftwerksstandorts am Dahlienweg sowie ein ausführliches Informationsgespräch zu Rahmenbedingungen, Hürden und Erfolgen der Ahrtal-Werke mit Geschäftsführerin Susanne Strauch.

Auch die Erfahrungen des jungen Stadtwerks in kommunaler Gesellschafterstruktur mit den politischen Rahmenbedingungen interessierten die Mitglieder des rheinland-pfälzischen Landtages. Im Fokus standen dabei die Vorteile eines energiewirtschaftlichen Querverbundunternehmens durch die Übernahme und gezielte Bewirtschaftung von Strom-, Gas- und Wärmenetzen, die für eine nachhaltige Infrastruktur und dezentrale Lösung der energiewirtschaftlichen Probleme unverzichtbar sind. Die lange Auseinandersetzung mit dem ehemaligen Netzeigentümer RWE und die noch andauernde Übernahme des Gasnetzes von der EVM AG interessierten die Politiker ebenso, wie die praktischen Auswirkungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen wie KWKG und EEG auf den jungen Energieversorger.

Wolfgang Schlagwein zeigte sich beeindruckt von den bislang erreichten Ergebnissen und Zielen des Unternehmens und bekräftigte: „Der Aufbau und die Entwicklung der Ahrtal-Werke finden unsere Anerkennung und unsere Unterstützung." Für die Delegation aus Mainz resümierte Andreas Hartenfels: „Es ist wichtig, die konkreten Sorgen der Unternehmen zu kennen und in die politische Diskussion einzufügen, um die Energiewende als gesamtgesellschaftliches Projekt nicht zu gefährden und sinnvoll umzusetzen."

®Pressemitteilung

Ahrtal-Werke GmbH

Technik zum Anfassen für die Delegation aus Mainz. (Von links) Susanne Strauch, Andreas Hartenfels, Uwe Hüser, Bernhard Braun und Wolfgang Schlagwein. Foto: Martin Gausmann

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