Allgemeine Berichte | 27.02.2015

Waldbegang in Heckenbach

Informativer Rundgang durch den Gemeindewald

Förster Jürgen Wagner führte mit aufschlussreichen Informationen durch den Wald

Die Teilnehmer des traditionellen Waldbegangs. UM

Heckenbach. In den Ortsgemeinden ist es ein alter Brauch, einmal im Jahr den Gemeindewald zu besuchen und mit dem Förster direkt vor Ort Maßnahmen und Entwicklungen des Gemeindewaldes zu besprechen. So konnte Ortsbürgermeister Heinrich Groß die Gemeinderatsmitglieder, den Leiter des Forstamtes Adenau Winand Schmitz, Revierförster Jürgen Wagner, den Jagdpächter Revier Heckenbach II und den Jagdaufseher Revier I am Jugendheim in Niederheckenbach begrüßen. Für Ortsbürgermeister Heinrich Groß war es nach der Wahl der erste Waldbegang, zu dem er eingeladen hatte und dazu erklärte er auch gleich bei der Begrüßung, dass dies eher ein Informationsrundgang durch den Gemeindewald sei.

Dazu hatte sich Revierförster Jürgen Wagner vorbereitet, als er die Gruppe über Oberheckenbach zum einzigen Basaltkopf in der Ortsgemeinde der Teufelsburg im Ortsteil Frankenau führte und von dort nach Cassel. Auf dem Weg durch den Wald wurde auch die Kriegsgeschichte wieder lebendig als Förster Jürgen Wagner von den rund zehn Flugzeugabschüssen im Kriegsjahr 1944 im Gebiet der Gemeinde Heckenbach berichtete, von denen heute noch kleine Teile oberirdisch zu entdecken sind. Die dabei ums Leben gekommenen Piloten seien, bis auf einen Briten, alle ausgegraben und beerdigt, so Jürgen Wagner. Beim anschließenden Treff in Cassel gab es dann auch noch allerlei Gesprächsstoff. Die Ratsmitglieder erfuhren hier auch, dass ihr Gemeindewald gut aufgestellt sei und aus einem gesunden Mix von produktiven Fichten und Laubwald getragen werde.

Im Forstjahr ist ein Holzeinschlag von rund 4.000 Festmetern geplant und da erwartet Förster Jürgen Wagner für den Gemeindehaushalt ein sattes Plus von rund 40.000 Euro, eine Summe, die vom Ortsbürgermeister und den Ratsmitgliedern gerne gehört wurde.

Die Teilnehmer des traditionellen Waldbegangs. Foto: UM

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