CDU im Kreistag Ahrweiler pro Ortsumgehung Esch :
Jahrzehntelanges Warten soll bald ein Ende haben
aus Grafschaft
. Die CDU-Kreistagsfraktion Ahrweiler setzt sich dafür ein, die seit Jahrzehnten geplante Ortsumgehung Esch im Zuge der Kreisstraße 35 endlich zu realisieren. Für die Sitzung des Kreistages am 30. Oktober 2026 hat die Fraktion einen entsprechenden Antrag eingebracht. Darin fordert sie, die bestehende Beschlusslage zum schnellstmöglichen Bau der Ortsumgehung zu bekräftigen und die notwendigen weiteren Schritte einzuleiten. „Die CDU setzt sich seit Jahrzehnten mit Nachdruck für die Ortsumgehung Esch ein. Für uns ist klar: Dieses für die Menschen vor Ort und die Verkehrsinfrastruktur des gesamten Kreises wichtige Projekt darf nicht weiter auf die lange Bank geschoben werden. Jetzt müssen wir die Voraussetzungen dafür schaffen, dass aus der jahrzehntelangen Planung endlich Realität wird“, erklärt der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Michael Korden.
Die CDU spricht sich dabei ausdrücklich für die sogenannte „Große Variante“ aus. Diese sieht eine Anbindung der neuen Kreisstraße an die B 257 am Gewerbegebiet Gelsdorf sowie an die K 35 hinter Esch in Richtung Dernau vor. Nach dem Antrag soll die Kreisverwaltung gemeinsam mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) unmittelbar nach dem Nutzungsende der derzeitigen temporären Baustraße die Umsetzung einleiten. Verfahrensschritte, die bereits vorher möglich sind, sollen unverzüglich begonnen werden. Auch die notwendigen Mittel sollen im Kreishaushalt und in der mittelfristigen Finanzplanung berücksichtigt werden.
Für die CDU geht es dabei nicht allein um eine Entlastung der Ortslage Esch. Die heutige Strecke weist zwei Engpässe auf, die nur einspurig befahrbar sind. Zugleich habe die Flutkatastrophe 2021 mit der zeitweise äußerst schwierigen Erreichbarkeit des Ahrtals deutlich gemacht, wie wichtig eine weitere leistungsfähige Straßenverbindung zwischen dem Raum Altenahr/Bad Neuenahr-Ahrweiler und der Grafschaft beziehungsweise der Bundesautobahn 61 ist. Die „Große Lösung“ würde zudem keine Ortslage tangieren und könnte Emissionen und Fahrzeiten reduzieren.
„Die Ortsumgehung ist kein neues Projekt und keine kurzfristige Idee. Die Menschen in Esch warten seit vielen Jahrzehnten auf die dringend notwendige Entlastung. Gleichzeitig hat spätestens die Flut 2021 gezeigt, dass diese Verbindung eine Bedeutung weit über Esch hinaus hat. Deshalb hoffen wir ausdrücklich auf die Unterstützung aller Fraktionen im Kreistag. Bei einem solchen Infrastrukturprojekt für den gesamten Kreis sollten wir gemeinsam an einem Strang ziehen“, betont Michael Schneider, Grafschaft, Geschäftsführer der CDU-Kreistagsfraktion.
Die CDU-Fraktion will mit ihrem Antrag zugleich Planungssicherheit schaffen. Der LBM soll deshalb in einer der nächsten Sitzungen des zuständigen Kreisausschusses über den aktuellen Sachstand berichten. „Nach Jahrzehnten der Diskussion muss das Ziel jetzt sein, gemeinsam den Weg zur Umsetzung freizumachen“, so Korden und Schneider abschließend. „Wir hoffen deshalb auf ein starkes Signal des gesamten Kreistages für die Ortsumgehung Esch,“ so Korden und Schneider abschließend.
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Michael Korden (l.) und Michael Schneider, CDU Foto: M. Schneider