Allgemeine Berichte | 06.02.2015

„Kunst und Natur“: Keramikkünstler am Are-Gymnasium

„Jedem Kind seine Kunst“

Die SchülerInnen der 6c zusammen mit ihrer Kunstlehrerinnen Antje Drumm und Steffi Kleinhans, der Künstlerin Bernadette Heeb-Klöckner und Anette Raulf von der Schulleitung. Privat

Bad Neuenahr. „Ach, das kann ich doch auch!“ Wie oft hat sich das der ein oder andere schon bei der Betrachtung von Kunstwerken gedacht. Wie viel mehr Arbeit und Geduld dahintersteckt, als manch einer denkt, merkt man oft erst, wenn man etwas selbst schaffen möchte. 21 Schülerinnen und Schüler fertigten unter Anleitung der Keramikkünstlerin Bernadette Heeb-Klöckner und ihrer Kunstlehrerin Antje Drumm unter dem Motto „Kunst und Natur“ Keramikreliefs und Plastiken aus Ton. Eigene kreative und künstlerische Erfahrungen zu sammeln und eigene Kunstwerke zu schaffen, das war das Ziel dieses ganz besonderen Kunstprojektes, an dem die Klasse 6c des Are-Gymnasiums im vergangenen Schulhalbjahr teilnahm.

Jeden Montagmorgen und an zwei Projekttagen hatten die Schüler Gelegenheit unter fachkundiger Begleitung an ihren ganz eigenen Kreationen zu arbeiten. Ausgehend von den Frottagen, sogenannte Drucktechniken von Max Ernst, entstanden großformatige Reliefs und bis zu 30 cm große Tonplastiken, deren Oberflächen die Schüler mit Hilfe von gesammelten Naturmaterialien, wie z.B. Blättern, Zapfen, Ästen und Baumrinde strukturierten.

Die fertigen Arbeiten können sich sehen lassen und werden als Höhepunkt eines langwierigen Schaffensprozesses nun im Foyer des Are-Gymnasiums im Rahmen einer Ausstellung gewürdigt. Ermöglicht wurde das Projekt im Rahmen des von der Landesregierung Rheinland-Pfalz initiierten Programms „Jedem Kind seine Kunst“, außerdem wurde es von der pädagogischen Fachkraft des Are-Gymnasiums, Steffi Kleinhans, unterstützt.

Die SchülerInnen der 6c zusammen mit ihrer Kunstlehrerinnen Antje Drumm und Steffi Kleinhans, der Künstlerin Bernadette Heeb-Klöckner und Anette Raulf von der Schulleitung. Foto: Privat

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