Allgemeine Berichte | 30.01.2013

Kameradschaftsabend in großer Harmonie gefeiert

Richard Lindner ist seit 20 Jahren Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Bad Neuenahr

Der Kameradschaftsabend war auch das Forum für Ehrungen und Beförderungen. FIX

Bad Neuenahr. Zum dritten Mal willkommen im Evangelischen Gemeindehaus hieß Bad Neuenahrs Wehrführer Richard Lindner die Feuerwehrkameradinnen und -kameraden zum traditionellen Kameradschaftsabend der badestädtischen Freiwilligen Feuerwehr im geschmückten Saal. Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler wurde vertreten durch den Feuerwehrchef und Bürgermeister Guido Orthen, den Ersten Beigeordneten Detlev Koch und Ortsvorsteher Heinz-Dieter Brand. Ein besonderer Gruß galt den eifrigen Kirmeshelfern, „die uns jedes Jahr so tatkräftig unterstützen.“ Sein besonderer Gruß galt in diesem Jahr auch den Gönnern und Sponsoren vom Weingut Lingen, der Metzgerei Albrecht sowie von der Bitburger Bier GmbH, mit den Vertretern Peter Lingen, Horst Albrecht und David Bongart. Von der Feuerwehr begrüßte Richard Lindner den Kreisfeuerwehrinspekteur Udo Schumacher, die beiden stellvertretenden Wehrleiter Erwin Ropertz und Marcus Mandt und Ehrenwehrchef Rudolf Weltken sowie den Kreisfeuerwehrinspekteur a.D. Heinz Weber und die Ehrenwehrleiter Josef Ropertz und Hans Stenzel. „Ich begrüße die Alters- und Ehrenabteilung unserer Wehr.“ Herzlich willkommen hieß er auch den Ehrenbrandmeister Peter Steidle von der Patenwehr Nußdorf. Sein Jahresbericht zeugte von großer Einsatzbereitschaft der 40 Männer und zwei Frauen. Der Jahresbericht 2012 sieht wie folgt aus: Mannschaftsstärke 40 Mann und zwei Frauen. Im vergangenen Jahr absolvierten sie 128 Einsätze. Dies ist eine Steigerung um 30 Prozent zum Vorjahr. Richard Lindner betonte, dass die Neunahrer Wehr unter den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt damit den Spitzenplatz einnimmt. Im Einzelnen waren dies: 22 Kleinbrände, 11 Mittelbrände, 45 Technische Hilfeleistungen 15 sonstige Einsätze und 35 Fehlalarmierungen. Hinzu kamen noch drei Brandsicherheitswachen am Nürburgring und 31 im Kurhaus. Die Gesamteinsatzdauer betrug demnach 362 Stunden. Zum Vergleich die Einsätze der vorangegangenen Jahre: 2010: 82 Stück und 2011: 100 Stück. Damit das enorme Einsatzaufkommen bewältigt werden kann, ist es erforderlich, die Wehr mit modernsten technischen Gerätschaften auszurüsten. Und: „Darauf können wir uns in unserer Stadt verlassen, denn wir sind gut aufgestellt und bestens ausgerüstet. Daher möchte ich heute Abend ausdrücklich unserem Bürgermeister Guido Orthen und auch dem Ersten Beigeordneten Detlev Koch für die Unterstützung danken. Auch in Zeiten angespannter finanzieller Haushalte in den Kommunen haben wir einen verlässlichen Partner, wenn es darum geht, die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten“, lobte Richard Lindner. Dass mit den teuren Gerätschaften sorgfältig und umsichtig umgangen wir, zeigte er an folgenden Beispielen: „Die neue Wärmebildkamera wurde zuerst in theoretischen und praktischen Unterweisungen auf Herz und Nieren getestet, bevor sie in den Echteinsatz kam. Die Wirkungsweise des neuen Überdrucklüfters wird zuerst in vielen Schulungseinheiten überprüft, bevor er schlussendlich auf der Drehleiter installiert wird. Hierzu bedienen wir uns der fachlichen Unterstützung des Kameraden Silvio Faulstich vom Löschzug Ahrweiler. Als ehemaliger Dozent der Landesfeuerwehrschule mit Schwerpunkt „Belüftung der Einsatzstelle“ ist er hierzu geradezu prädestiniert“, so Richard Lindner. „Der Einsatz von Schaum als Netzmittel bei Zimmer- und Wohnungsbränden ist uns bei der Neuenahrer Wehr kein Fremdwort, sondern Realität. Dies bedeutet allerdings eine stets hoch motivierte Mannschaft, die bereit ist, viel Energie und Freizeit in die gute Sache zu investieren. Daher möchte ich mich ganz besonders für die geleistete Arbeit bei meiner Mannschaft bedanken.“ Danke sagte er auch den Gerätewarten, die sich um die Schläuche, Atemschutzgeräte und Fahrzeuge kümmern. Dank galt ebenso der Einsatztruppe des ELW 2 und auch dem Grundausbildungs-Leiter der Stadt, David Schnöger. Auch dankte Richard Lindner seinem Stellvertreter Marcus Mandt für die sehr gute Zusammenarbeit. Es erfülle ihn mit Stolz, dass er nunmehr 20 Jahre der Löschzugführer sein darf. Und: „Ich freue mich, mit Euch allen noch viele Jahre die Geschicke unserer Wehr gemeinsam zu gestalten.“ Dass man sich auf sie verlassen könne, hätte die Mannschaft im abgelaufenen Jahr bei insgesamt 128 Einsätzen bewiesen. Für die Sicherheit in der Stadt ist das Feuerwehrwesen unverzichtbar“, so Bürgermeister Guido Orthen. „Auch wenn wir im Rahmen unserer Haushaltskonsolidierung den Gürtel enger schnallen müssen - an den Geldern für den Brandschutz werden wir auch künftig nicht sparen. Und: Deshalb liegt der Stadt die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Bad Neuenahr am Herzen“, so der Bürgermeister weiter. Mit der Anschaffung der neuen Wärmebildkameras im vorigen Jahr wurde die Effektivität der Brandbekämpfung deutlich erhöht. In diesen Tagen wurde mit dem Einbau der neuen Digitalfunkgeräte in die Fahrzeuge begonnen. Das ist wieder ein großer Schritt in die neu eingeführte bundeseinheitliche Kommunikationsstruktur. Kreisfeuerwehrinspekteur Udo Schumacher sprach von einem Feuerwehrkameraden, der kürzlich das goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 35 Jahre aktive Tätigkeit in der Feuerwehr erhalten hat. Ende diesen Jahres wird er 20 Jahre lang als Zugführer des Löschzuges Bad Neuenahr tätig sein. Spätestens jetzt wusste jeder, dass Richard Lindner vom Kreisfeuerwehrinspekteur gemeint war. 35 Jahre lang ehrenamtlich in der Feuerwehr zu sein ist schon nicht selbstverständlich. 20 Jahre hiervon den Löschzug Bad Neuenahr als Zugführer zu leiten ist schon eine Herausforderung, die Linder bravourös mit gemeistert hat, so Udo Schumacher. Der Löschzug Bad Neuenahr ist nicht nur einer der größten Löschzüge im Landkreis Ahrweiler mit einer großen Verantwortung für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger der Kur- und Badestadt. Wenn er sich zum Beispiel die Neuenahrer Kirmes mit ihrem großen Zelt ansehe, trägt die Neuenahrer Wehr jedes Jahr erheblich zum hervorragenden Gelingen bei. In dieser Zeit ist Richard Lindner im wahrsten Sinne des Wortes ein Wirtschaftsunternehmen. Dass Richard mit seiner Frau Kathi auch ein Familienunternehmen mit vier Kindern führt und als Marktbereichsleiter einer großen Bank viel Verantwortung trägt, sei nicht nur nebenbei erwähnt. Als Banker des Vertrauens ist Richard Lindner bei den Kameraden beliebt, wenn es um eine fachliche Beratung in Finanzfragen geht. Wenn er denn einmal Freizeit hat, sieht man ihn auf dem Fahrrad sitzen oder eine Runde laufen. Sieht man den jugendlichen Richard Lindner heute, könnte man glauben man hätte einen Feuerwehrmann-Anwärter neben sich, der gerade in die Feuerwehr aufgenommen worden ist, sagte schmunzeln Schumacher „Lieber Richard nicht nur ich, sondern sicher alle heute hier Anwesenden haben großen Respekt vor Deiner bisherigen Leistung in allen Bereichen und ich bin mir sicher, dass dies noch lange anhält.“ Der stellvertretende Stadtwehrleiter Erwin Ropertz dankte besonders dem Löschzugführer Richard Lindner und seinem Stellvertreter Markus Mandt für die „gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Stadtebene“. Der Kameradschaftsabend war in seiner Harmonie auch das Forum für Ehrungen und Beförderungen. Zum Oberfeuerwehrmann wurden Dominik Schmitz und Patrick Gilles befördert. Für zehnjährige Zugehörigkeit zum Löschzug Bad Neuenahr wurden Timo Dörfer und für 15-jährige Zugehörigkeit Pierre Wandel geehrt. GMI

Der Kameradschaftsabend war auch das Forum für Ehrungen und Beförderungen. Foto: FIX

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