Politik | 23.05.2014

Frauenforum Kreis Ahrweiler Mehrgenerationenhaus Bad Neuenahr

Keine Monokultur, sondern Vielfalt

Bad Neuenahr. Im Frauenforum am Freitag sprach Elisabeth Graff über Alternative Wohnformen nicht nur im Alter. Elisabeth Graff zeigte am Beispiel des Schammatdorfes in Trier die Chancen für Städte und Gemeinden auf. Sie betonte, dass eine ausgewogene Mischung innerhalb von Siedlungseinheiten Probleme, wie sie heute in vielen Städten insbesondere auch Bad Neuenahr vorherrschen, abschwächt oder sogar löst. Junge und alte Menschen, Familien und Singles, Behinderte und Nichtbehinderte, Emigranten und Einheimische gemeinsam in bezahlbarem Wohnraum in kleinen Siedlungseinheiten können gegenseitig voneinander profitieren. Den positiven Effekt zeigen unter anderem das Schammatdorf in Trier, das schon seit vielen Jahren bewusst diese Ausgewogenheit in der Bevölkerungsstruktur praktiziert. Der rege Austausch unter den Zuhörerinnen und Zuhörern verdeutlichte, dass dieses Thema mit großem Interesse verfolgt wird und einige sich schon seit Längerem ganz intensiv mit der Umsetzung beschäftigen, denn ihnen ist bewusst, wenn keiner anfängt, dann passiert auch nichts. Als Ergänzung bereits bestehender Wohnformen ist es sicher ein Gewinn für die Städte.

Pressemitteilung

Frauenforum Kreis Ahrweiler

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