Allgemeine Berichte | 23.09.2014

Meisterkonzert in der Pützfelder Marien-Wallfahrtskapelle

Klassischer Hochgenuss

V.l.: Die Vorsitzende des Fördervereins Marienkapelle Gisela Caspary, Bürgermeister Verbandsgemeinde Altenahr Achim Haag, Vorsitzende Kulturverein Mittelahr Angelika Furth, Kapellenverwalter Rudolf Thomi, Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Ortsbürgermeister Heribert Seul.UM

Pützfeld. Nach über 30 Jahren gehört das Meisterkonzert fest zur Pützfelder Marien-Wallfahrtskapelle und so kamen die Liebhaber der klassischen Musikrichtung beim Meisterkonzert mit dem Mainzer Kammerorchester wieder in den Hochgenuss ihrer Kunstseele. Von Beginn an hatte der Kapellenverwalter Rudolf Thomi den dritten Sonntag im September für die klassische Musik ausgewählt, sodsas Ortsbürgermeister Heribert Seul, als Hausherr der Pützfelder Kapelle wieder zahlreiche Musikfreunde begrüßen konnte. Dies waren neben all den Konzertbesuchern Landrat Dr. Jürgen Pföhler, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr Achim Haag, Kapellenverwalter Rudolf Thomi, die Vorsitzende des Fördervereins der Marien-Wallfahrtskapelle Gisela Caspary sowie die Vorsitzende des Kulturvereins Mittelahr Angelika Furt und auch die Vorgänger im Amte Landrat a.D. Dr. Egon Plümer, Bürgermeister a.D. Hermann Heiser und Pater Bernd Schrandt. Als ganz wichtigen Besucher begrüßte Ortsbürgermeister Seul die Geschäftsstellenleiterin der Kreissparkasse Ahrbrück Maria Bierfeld und bedankte sich mit einem Blumenstrauß. Ortsbürgermeister Seul betonte, dass es ohne die Kreissparkasse als Sponsor ein solches Meisterkonzert nicht geben würde. Landrat Pföhler unterstrich in seinem Grußwort, das der Name Pützfeld untrennbar mit der Marein-Wallfahrtskapelle verbunden sei, die als Kleinod der Gemeinde und als Juwel der barocken Architektur im Rheinland stehe. Die Kapelle ist ein Ort mit einer unverwechselbaren Ausstrahlung und Atmosphäre, wir können uns glücklich schätzen, dass wir eine solche Kapelle im Kreis Ahrweiler besitzen, so der Landrat. Damit sie für nachfolgende Generationen in ihrer Schönheit und Einzigartigkeit erhalten bleibt, hat der Landkreis die Kapelle bereits in den 1990er Jahren unter Denkmalschutz gestellt und sich auch finanziell an den umfassenden Sanierungsmaßnahmen beteiligt, ließ Landrat Pföhler wissen. Das sich hier in dem barocken Baudenkmal ein musikalisches Highlight etabliert hat und regelmäßig Musikliebhaber aus nah und fern anzieht, das konnte Landrat Pföhler auch diesmal wieder selbst miterleben. So galt sein besonderer Dank dem im 85. Lebensjahr anwesenden langjährigen Kapellenverwalter Rudolf Thomi aber auch allen anderen die sich um das Kleinod einsetzen und kümmern sowie den Musikerinnen und Musikern vom Mainzer Kammerorchester. Ebenso dem Kulturverein Mittelahr und dessen Vorsitzende Angelika Furth die zusammen mit der Ortsgemeinde das Meisterkonzert durchführte und der Vertreterin der Kreissparkasse für die finanzielle Unterstützung. Durch das Programm des Meisterkonzerts, das diesmal von dem künstlerischen- und organisatorischen Leiter des Mainzer Kammerorchesters Volker Müller als eine Besonderheit und Raritätenkonzert „Viola“ angekündigt wurde, spielte die Violine und Viola ein ganz besondere Rolle. So begann das Konzert mit der „Burlesca“ von Leopold Mozart mit zwei Violinen, Violoncello, Viola da gamba und dem Kontrabass und traf so gleich die Muse der Konzertliebhaber in der überaus gut besuchten Marienkapelle. Danach brillierte die Solistin Ghislaine Wauters mit Prélude für Viola da gamba von Karl Friedrich Abel, dem dann weiter hochkarätige Musikdarbietungen folgten wobei die „Viola“, ihre Liebes-Schwester und andere immer wieder eine Rolle spielten. So wurde dieses Meisterkonzert wiedermals zum Kulturgenuss für die musische Seele der Konzertbesucher, die sich mit lang anhaltendem Applaus bei den Musikern bedankten und bestimmt im nächsten Jahr wieder am 3.Sonntag im September den Weg zur Marien-Wallfahrtskapelle Pützfeld finden werden. Als Mitveranstalter bedankte sich die Vorsitzende des Kulturvereins Mittelahr bei allen Helfern und Verantwortlichen und ganz besonders bei den Musikerinnen und Musikern des Mainzer Kammerorchesters. Dank sagte Angelika Furth an dieser Stelle aber auch ihrem Stellvertreter Hermann Heiser der bei der Neuwahl des Vorstandes in einigen Wochen nicht mehr antreten wird und da dies vor der Neuwahl die letzte Veranstaltung war, nutzte die Vorsitzende die Gelegenheit vor großem Publikum den verdienten Dank an Hermann Heiser auszusprechen.

Das Mainzer Kammerorchester.

Das Mainzer Kammerorchester.

V.l.: Die Vorsitzende des Fördervereins Marienkapelle Gisela Caspary, Bürgermeister Verbandsgemeinde Altenahr Achim Haag, Vorsitzende Kulturverein Mittelahr Angelika Furth, Kapellenverwalter Rudolf Thomi, Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Ortsbürgermeister Heribert Seul.Fotos: UM

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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