Allgemeine Berichte | 06.05.2013

VdK Ortsverband Ahrweiler

Königliche Pflanzen und süße Gaumenfreuden

Die diesjährige Tagesfahrt führte in die belgische Hauptstadt Brüssel

Erinnerungsfoto der Reisegruppe auf der großen Freitreppe in Brüssel.privat

Kreisstadt. Zu seiner diesjährigen Tagesfahrt hatte der VdK Ortsverband Ahrweiler nach Brüssel eingeladen. Groß war die Resonanz, sodass in den frühen Morgenstunden drei voll besetzte Reisebusse zu der Fahrt in die europäische Hauptstadt aufbrachen. Der Vormittag galt dem Besuch der Königlichen Gärten in Laeken. Traditionell öffnet das belgische Königshaus jedes Jahr für einige Wochen im Frühling die Königlichen Gewächshäuser für die Öffentlichkeit.

Dieser Gewächshauskomplex ist einzigartig in Europa und gilt als Juwel des Jugendstils. In seinen sieben Gewächshäusern und dem spektakulären Wintergarten beherbergt er eine umfassende Sammlung tropischer und subtropischer Pflanzen, insbesondere Geranien, Azaleen und Fuchsien.

In der Orangerie kann man auf hundert Metern Länge bedeutende Apfelsinen- und Lorbeerbaumsammlungen mit über 200 Jahre alten Exemplaren bestaunen.

Die 25 Meter hohe Kuppel wird von 36 Säulen getragen. Einige der seltenen und bemerkenswerten Pflanzen stammen sogar noch aus der Originalbepflanzung. In dem angelegten Rundweg kamen die Besucher aus dem Staunen nicht mehr heraus, standen die Pflanzen gerade jetzt in voller Blüte. Sonniges und frühlinghaftes Bilderbuchwetter taten ein Übriges für die gute Stimmung der Besuchergruppe. Für den Nachmittag hatte die Reiseleitung eine Stadtführung im Herzen der belgischen Hauptstadt organisiert. In mehreren Gruppen zeigten die deutschsprachigen Stadtführer die Schönheiten rund um den „Grand Place“.

Der Marktplatz ist das Herz der alten Stadt. Imposant wirkt das gotische Rathaus mit seinem eleganten Belfried, welches den Großen Marktplatz dominiert. Aber auch die angrenzenden stattlichen Zunfthäuser aus dem 17. Jahrhundert mit goldverzierten Giebeln versetzten die Besucher aus Ahrweiler immer wieder ins Staunen. So gab es viele Informationen über die Historie und die Entstehung dieser Metropole sowie auch das Belgische Königshaus.

Ein Besuch bei dem Wahrzeichen der Stadt, dem „Manniken Pis“, durfte natürlich nicht fehlen.

Danach ging es in die Glas überdachten Galerien, in denen noble Geschäfte und namhafte Chocolatiers angesiedelt sind. So wurde manche Köstlichkeit wohlverpackt mit nach Hause genommen.

Der Rundgang endete an der gotischen Kathedrale St. Michael, dem Schutzpatron von Brüssel. Diese liegt in der Oberstadt, von wo aus der Blick noch einmal über weite Teile der Metropole schweifte.

Erinnerungsfoto der Reisegruppe auf der großen Freitreppe in Brüssel. Foto: privat

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