Kunterbunter Neuenahrer Umzug am Karnevalssonntag
Umjubelt war das Neuenahrer Dreigestirn - Großartige Stimmung auch bei den Fußgruppen
Bad Neuenahr. Der Himmel über Bad Neuenahr zeigte sich am Karnevalssonntag zum Umzug in den Traditionsfarben der Neuenahrer Schinnebröder in Blau-weiß. Den Vorbeimarsch der Fußgruppen und Motivwagen genossen sichtlich die drei Tollitäten des Neuenahrer Dreigestirns, Prinz Heribert II. (Krahforst), Bauer Franky I (Kynast), Jungfrau Heidelinde (Heinz Rech), Hofdane Andrea Krahforst und Adjutant Markus Ramacher auf ihrem mächtigen Prunkwagen. Und immer wieder brandete an der Zugspitze Beifall und Alaaf auf, wenn die einzelnen Wagen und Kosorten der Karnevalsgesellschaft den prächtigen Wagen des Dreigestirns erreichten. Besonders fiel der tolle Wagen der Mittleren Funken auf, denn sie rollten im Piratenschiff mit. Aber auch auf den zahlreichen blau-weißen Wagen der Karnevalsgesellschaft der Neuenahrer Schinnebröder herrschte beste Laune und gute Stimmung, die von dem rollenden und marschierenden Spektakel schnell Besitz ergriff. Ein prima Beispiel besten Neuenahrer Fastelovends gaben die schrägen Musiker des „Beuler Panikorchester“ ab. Zwei Dutzend Auftritte an der Spitze des Umzuges am Karnevalssonntag haben sie schon bewältigt und wurden wie alle Gruppen mit viel Beifall begrüßt. „Bei Piro schießen die Jecken wie Pilze aus dem Boden“, zeigten die Glückpilze der Pfarreien St. Pius und Rosenkranz.
Weiß und Blau sind auch die Vereinsfarben des TV 06. Die Turnerinnen zeigten Ausschnitte aus ihrem Trainingsprogramm. „Auch nach 150 Jahren sind wir noch jeck und fidel“, hieß es auf der Stimmungsburg der grün-weißen Sängerschar des Männer- und Frauenchors. Tulpen verteilten die jecken Hemmesser Domspatzen. Kunterbunt zeigte sich der HTC Bad Neuenahrer. Das Ehemaligen-Corps des SC Bad Neuenahr präsentierte sich mit einem frechen Motto: „ Kei Bad, kei Klo, macht Neuenahr bald zoh?“ Aufsehen erregten einmal mehr die Hemmesser Hunnen in ihren prächtigen Kostümen. Wunderschöne Verkleidungen präsentierten als Schachfiguren die „Echte Fründe“. Da wollten die Künstler des Kindergartens Blandine-Merten-Haus nicht hinten anstehen. Und gaben sich auch kunterbunt.
GMI
