SeniorenNetzWerke
Luther „Aufs Maul geschaut“
Kreis Ahrweiler. Die Malgruppe des SeniorenNetzWerkes zeigt im Foyer des Krankenhauses Maria Hilf in einer Bilderausstellung ihre Interpretationen zu Luther-Aussprüchen. Zur Eröffnung der Ausstellung fand in der Kapelle des Krankenhauses eine kleine Andacht statt, in der Pastor Thomas Rheindorf von der evangelischen Kirche die Arbeiten würdigte. Martin Luther war ein Mann des Wortes. Auch der Sprachbilder. Doch auch das gemalte oder gedruckte Bild nutzte er geschickt zur Ausbreitung seiner Ideen. Wie wirken seine Sprüche heute? Welchen Eindruck hinterlassen sie? Lassen sich die aufkommenden Assoziationen in Bilder umsetzen? Die Ausstellung zum Reformationsjahr zeigt überraschende und originelle Antworten auf diese Fragen. Krankenhausoberin Gaby Frömbgen freut sich, dass jetzt auch Patienten, Besucher und Mitarbeiter in den Genuss kommen, sich mit den Bildern auseinanderzusetzen. Bereits zum dritten Mal zeigten die rund zwanzig Mitglieder der Malgruppe des SNW mit ihren selbst gemalten Bildern in der Martin Luther-Kirche ihr Können. Auf Anregung durch die evangelische Kirche wurde die Malgruppe in Heimarbeit aktiv und zeigt hier, wie Senioren die Worte von Martin Luther in Bildern interpretieren. Für die Gestaltung der Motive konnten die Maler sich aus 50 Textvorschlägen einen aussuchen. Die unterschiedlichen Entwürfe wurden dann vom Leiter der Malgruppe, am Computer mit den Texten zu Grafiken gestaltet. An den Bildern und Entwürfen sind beteiligt: Brigitte Albert, Dagmar Beier, Rita Blum, Ursula Borgmann, Dagmar Brandt, Annegret Gass, Ursula Hirschfeld, Christine Klotz, Brigitte Knura, Lydia Ilius, Illa Manzius, Wolff Medebach, Dieter Michalski, Rainer Nennmann, Hans Nicolaysen, Vera Pohl, Elke Reis da Costa, Marita Rohde, Elfi Schneider, Elise Wissen-Blank. Die Malgruppe selbst, ist eine von insgesamt dreizehn Interessengruppen im SeniorenNetzWerk (SNW). Die Malgruppe trifft sich vierzehntägig für zwei Stunden zum gemeinsamen Malen, jeweils Montag von 9:30 bis 11:30 im Mehrgenerationenhaus. Es ist keine besondere Vorkenntnis nötig. Grundsätzlich sollte jedoch etwas Maltalent bestehen. Die Teilnahme ist kostenlos. Für die Malutensilien ist jedoch jeder selbst verantwortlich. Die Malgruppe malt jeweils ein vorgegebenes Thema unter Anleitung des Gruppensprechers Hans Nicolaysen.
