SV Rot/Weiß Mayschoß
Maulwurfplage bekämpft
Mayschoß. Ein Heimspiel des SV Mayschoß im Februar im eigenen Nussbaumstadion hätte wegen zahlreicher Maulwurfhügel auf dem Rasenplatz abgesagt werden müssen. Nachdem sich alle bisherigen Maßnahmen der Maulwurfplage als erfolglos erwiesen hatten, versuchen es die Rot/Weißen nun mit einer senkrechten Spitznoppen-Maulwurfsperre einer Firma aus dem niedersächsischen Ahrensburg. Am vergangenen Wochenende (Freitag/Samstag, 27./28. Februar) war es dann soweit. Mit Hilfe einer gemieteten Grabenfräse wurde rund um den Sportplatz ein 15 cm breiter und 55 cm tiefer Graben ausgehoben und in diesen die Spitznoppen-Maulwurfsperre-Matten versenkt. Womit man nicht gerechnet hatte, war, dass man wegen der zahlreichen Steinbrocken im Erdreich mit der Grabenfräse anstatt der prognostizierten ein bis zwei Meter pro Minute alleine für die ersten 25 m fast drei Stunden benötigte. Hilfe nahte da am Samstag in der Person von Winfried Ley, der mit einem kleinen Bagger, ausgestattet mit einem großen Schaufelzahn, eine Furche zog und damit die größten Steinbrocken beseitigte. Als man am Samstagabend die Arbeit beendet hatte, blieb noch ein Rest von 45 m übrig, den man in der kommenden Woche fertigstellen wird.
Damit bleibt zu hoffen, dass sich zukünftig Maulwürfe und Fußballer nicht mehr in die Quere kommen, ein Erfolg, der die angefallen Kosten in Höhe von etwa 2000 Euro sicherlich rechtfertigen dürfte.
Ein kleiner Schaufelbagger brachte das gewünschte Ergebnis.
