Familie Buhr auf den Spuren britischer Anti-Kriegsdichter 1914-18
Noch interessante Details und Tipps erhalten
Ahrbrück. Die Ahrbrücker Bernd und Roland Buhr wandeln bereits seit über zehn Jahren auf den Spuren europäischer, besonders britischer, Anti-Kriegsdichter des 1. Weltkriegs. So waren sie unter anderem schon mehr als zwanzig Mal zwischen Belgisch-Flandern und den Höhen der Vogesen an von den Dichtern erlebten und beschriebenen Originalschauplätzen des 1. Weltkrieges. Sie haben auf diesen Erkundungsreisen mehr als 700 Kilometer der ursprüngliche 800 Kilometer langen Frontlinie im Westen in ihrer Topografie kennen gelernt und teils wenig bekannte Orte und Zeugnisse der Kämpfe vor 100 Jahren erwandert, welche sie in Tausenden von Fotografien dokumentiert haben.
Das Interesse von Vater und Sohn wurde zum 90. Jahrestag des Kriegsbeginns geweckt. Erste Reisen erfolgten 2004 an die belgische Flandern-Front im Raum Ypern. Darauf folgten die Schlachtfelder von Verdun und der Argonnen. Besondere Höhepunkte waren die zahlreichen Begegnungen mit französischen Gleichgesinnten auf den Schlachtfeldern der Marne, der Champagne und des Chemin des Dames.
Die Schlachtfelder haben die Buhrs zu allen Jahreszeiten und den damit verbundenen witterungsbedingten Verhältnissen kennen gelernt.
Das Schlachtfeld der Somme, auf dem mehr als zehn der bedeutendsten britischen Anti-Kriegsdichter begraben liegen, war mehrfach das Ziel ihrer Nachforschungen. Im Rahmen des diesjährigen Aufenthaltes an der Somme konnten sie sich intensiv mit Interessierten aus mehr als einem Dutzend Nationen, vorwiegend aus ehemaligen Commonwealth Ländern, austauschen. So hatten Vater und Sohn Buhr auch das Vergnügen, Tonie und Valmai Holt auf dem Schlachtfeld der Somme (1916 und 1918) zu treffen. Das englische Ehepaar Holt ist für seine profunde Kenntnis der Kriegsschauplätze des 1. und 2. Weltkrieges weltbekannt. So haben die Holts zahlreiche Führer über die Schlachtfelder des 1. und 2. Weltkrieges herausgegeben und gelten als Begründer der modernen Führungen über die Schlachtfelder, die sich durch ihre Unparteilichkeit und Multiperspektivität hinsichtlich der ehemaligen Krieg führenden Nationen auszeichnet.
Vater und Sohn Buhr konnten von ihnen noch einige interessante Details und Tipps für ihre Nachforschungen in der Picardie erhalten und sich im persönlichen Gespräch in herzlichem Einvernehmen zu Themen des 1. Weltkrieges austauschen.
