Politik | 04.04.2015

Von Ticketzahlen, Schuldzuweisungen und Rückschlägen am Nürburgring

Nürburgring verliert Rockfestival

Carsten Schumacher (CNG) li. und Prof Peter Schwenkow (DEAG) re. kamen beim Rockfestival „Grüne Hölle Rock" zu keiner Einigung. Fotos: Montage Diedrich/UWE/CF

Nürburg. Es sollte das Konkurrenz-Festival und der Nachfolger von Rock am Ring werden, dass die capricorn Nürburgring GmbH (CNG) gemeinsam mit dem Konzertveranstalter DEAG Deutsche Entertainment AG am legendären Nürburgring geplant hat. Ende Mai 2014 hatte alles damit begonnen, dass der Vertrag zwischen der Marek Lieberberg Konzertagentur (MLK) und den Betreibern des Nürburgrings für das traditionsreiche Musikfestival „Rock am Ring“ nicht mehr verlängert wurde, da diese sich bei der Gewinn-Beteiligung nicht einigen konnten. Etwa einen Monat später verkündete die DEAG in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Nürburgring-Betreiber den Vertragsabschluss über ein Rockmusikfestival am Nürburgring. Zu diesem Zeitpunkt bereits versprach der Veranstalter den Fans ein hochkarätiges Programm mit international führenden Rockbands unter dem neuen Namen „Grüne Hölle - Rockfestival am Nürburgring“. Der Geschäftsführer der capricorn Nürburgring GmbH (CNG) Carsten Schumacher, äußerte sich am 3. Juni 2014: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der DEAG, einem international erfahrenen und in Europa erfolgreich aufgestellten Konzertveranstalter, einen neuen Vertrag über zunächst fünf Jahre abgeschlossen haben. Damit können wir auch in den kommenden Jahren die Fortsetzung der Rockmusiktradition am Nürburgring garantieren, zumal der Nürburgring bei den Rockfans international Kultstatus genießt.“ Zu diesem Zeitpunkt wurde die Zahl von rund 80.000 Rockfans genannt, die aus dem In- und Ausland in die Eifel strömen sollten. Stabile Ticketpreise, drei Bühnen mit unterschiedlichen Musikrichtungen sowie eine einzigartige Musikfestival-Atmosphäre hätten nach Ansicht der Veranstalter die Rockfans weiter am Ring halten sollen.

Im Interesse der Fans

Am 1. Oktober 2014 fiel die Entscheidung der Verantwortlichen, das Rockfestival am letzten Mai-Wochenende zu veranstalten. Ein Grund hierfür war laut DEAG, dass man im Interesse der Fans für eine Entzerrung der Zufahrtswege sorgen wolle. Das von Marek Lieberberg in Mendig zum gleichen Zeitpunkt geplante Festival „Rock am Ring“ sei demnach lediglich über die Autobahn 61 erreichbar, was einen erheblichen Rückstau und logistische Probleme bei der An- und Abreise bedeutet hätte. Das neue Rockfestival „Grüne Hölle“ solle zukünftig in die Fußstapfen des in den vergangenen 29 Jahren am Ring durchgeführten Traditionsfestivals „Rock am Ring" treten und von der bestehenden Infrastruktur sowie dem Bekanntheitsgrad profitieren. Die damaligen Verwalter des Nürburgrings Prof. Dr. Thomas B. Schmidt und Jens Lieser hatten das Ziel dem Veranstalter Marek Lieberberg die Verwendung des Werktitels „Rock am Ring“ ohne deren Zustimmung gerichtlich zu untersagen. Der Namensstreit wurde zuletzt durch eine Entscheidung des Landgerichts Koblenz beendet, das Lieberberg den Titel „Rock am Ring“ zusprach.

Auf einer Pressekonferenz am 5. November 2014 gaben Ossy Hoppe (Wizard Promotions), Prof. Peter Schwenkow (DEAG) und Carsten Schumacher (CNG) schließlich das Line-up zu „Der Ring - Grüne Hölle Rock“ bekannt. Die Headliner Muse, Metallica und Kiss versprechen den Rockfans vom 29. Bis 31. Mai Rockgenuss vom Feinsten. Einen Tag später startete man mit dem Verkauf der vergünstigten „Early Bird Tickets“. Der Geschäftsführer Carsten Schumacher war sich zu diesem Zeitpunkt sicher, dass die Festivalfans ihrem Ring weiterhin die Treuer halten: „Bei so einem Event gibt es für die Rockfans nur einen wahren Ring und das ist der Nürburgring. Er ist und bleibt auch weiter das Mekka für Rockfans aus ganz Europa.“ Dass sich dies im späteren Verlauf als Trugschluss entpuppen würde, war zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich noch nicht absehbar.

Tickets finden reißenden Absatz

Neun Tage nach der Bekanntgabe des Line-up heißt es in einer Mitteilung an die Presse „Grandioser Vorverkaufsstart - schon 16.000 Tickets weg“. Der als rasant betitelte Ticketverkauf bezieht sich allerdings auf alle drei von der DEAG veranstalteten Festivals „Grüne Hölle Rock“, „Rockavaria“ und „Rock in Vienna“. Wieviele von den 16.000 Tickets tatsächlich auf das am Nürburgring geplante Event fallen, bleibt ungenannt. Ende November gibt der Veranstalter weitere Bands bekannt, die beim Open-Air-Event am Ring auf der Bühne stehen sollen. Unter diesen die Australier der Band „Airbourne“, den in der Symphonic Metal-Szene bekannten „Within Temptation“ und „Bonaparte“ aus der Schweiz. 

Das Line-up von „Der Ring - Grüne Hölle Rock“ wird am 9. Februar auf 58 Bands erweitert. Der Veranstalter legt bei der Bandauswahl vor allem Wert auf eine große Bandbreite des Rocks. Oliver Hoppe von der Wizard Promotions Konzertagentur sagte: „Unser Ziel ist es, für die Rockfraktion ein absolut kompromissloses Rockfestival auf die Beine zu stellen, bei dem alle Spielarten des Rock vertreten sein werden.“ Um noch mehr Besucher zum Festival an den Ring zu locken, schafften die Festivalveranstalter das „Horden Ticket“. Mit dieser Aktion bis zum 9. März konnten 10 Besucher zum Preis von 9 Zutritt zum Festival erhalten. Ab 11. März stellt der Veranstalter für das Rockereignis ein limitiertes Kontingent an Tagestickets zur Verfügung. 10.000 Tickets pro Tag, sprich insgesamt 30.000 Tagestickets sollten den Fans die Chance geben, ihre Band am Wunschtag live erleben zu können.

In einem Bericht der Wirtschaftswoche schreibt der Investigativ-Journalist Florian Zerfaß am 27. März, dass die CNG für eine vorzeitige Auflösung des Fünfjahresvertrages plädiere. Bis Mitte März seien erst 800.000 Euro an Verkaufserlösen eingegangen und im Vorfeld des Festivals bereits Kosten von mehr als 3,5 Millionen Euro entstanden. Am gleichen Tag gab der Geschäftsführer der CNG, Carsten Schumacher, das Veranstaltungsprogramm für die kommende Saison bekannt. Ganz zu Beginn sprach Schumacher die Probleme mit dem geplanten Rockfestival offensiv an. „Die Ziele waren, dass wir auf der Basis eines sehr guten Line-ups hier ein volles Haus haben und zum aktuellen Stand der Verkaufszahlen möchte ich mich jetzt nicht äußern. Letztendlich muss unser Partner sagen, ob er sich zutraut, dieses Festival zum Erfolg zu bringen. Wenn er uns mitteilen würde, dass er sich das nicht zutraut, dann muss man sich darüber unterhalten, welche Konsequenzen das hat. „Der Veranstalter DEAG äußerte sich kurze Zeit später ebenfalls zu den Problemen mit dem geplanten Rockfestival in der Eifel. Demnach seien die Nürburgring-Betreiber ihren vertraglichen Pflichten bisher nicht nachgekommen. Ein Sprecher der DEAG teilte dazu schriftlich mit: „Die DEAG hat bisher alle Kosten für das Festival am Nürburgring in Millionenhöhe getragen. Die capricorn Nürburgring GmbH (CNG) hat sich vertraglich dazu verpflichtet, 50 Prozent dieser Kosten zu übernehmen, aber bisher noch nichts bezahlt. Die DEAG hat der CNG dafür bis heute Abend (27. März) eine Nachfrist gesetzt.“

Die Schlacht beginnt

Knapp 2 Monate vor dem Start des Rockfestivals am Ring teilt der Veranstalter DEAG schriftlich mit, dass man Gespräche mit der Veltins-Arena in Gelsenkirchen zwecks einer möglichen Verlegung des Events führe. In einer Pressemitteilung heißt es: „Der Hintergrund ist, dass der Mitveranstalter und Vertragspartner der DEAG am Nürburgring, die capricorn Nürburgring GmbH, seit Kurzem im Besitz eines russischen Investors, sich entgegen der vertraglichen Vereinbarungen bisher zu keinem Zeitpunkt an den Zahlungen für Künstlergagen und Werbemaßnahmen beteiligt hat. Sämtliche Kosten für das Festival wurden allein von der DEAG getragen und bereits beglichen, inklusive der Vorauszahlungen für die Künstlergagen.“ Laut dieser Mitteilung habe die DEAG nach dem Einstieg des Investors bei der Nürburgring-Betreibergesellschaft eine sogenannte „breach of contract“ Klausel in ihren Versicherungsvertrag aufgenommen. Die DEAG spricht von einem Vertragsbruch und verfolge zusammen mit der Versicherung mehrere Möglichkeiten, um das Festival zum angekündigten Termin durchführen zu können. Der Festivalveranstalter stelle zudem klar, dass es sich bei den Streitigkeiten mit der capricorn Nürburgring GmbH um so wörtlich „… einen absoluten Einzelfall im Festivalbereich der DEAG“ handele. Noch keine Stunde nach dem Versand der DEAG-Pressemitteilung gespickt mit dem brisanten Inhalt über einen möglichen Ortswechsel, teilte uns der Pressesprecher des Nürburgrings, Pietro Nuvoloni auf Anfrage mit: „Eine Verlegung des Rockfestivals „Grüne Hölle Rock“ nach Gelsenkirchen in die Veltins-Arena können wir nicht bestätigen. Offenbar prüft die DEAG Optionen für alternative Veranstaltungsorte. Natürlich sind wir mit der DEAG im Gespräch, weil die DEAG die erwarteten Leistungen nicht erbracht hat. Die DEAG ist als Veranstalter für die gesamten Marketingaktivitäten und die Ticketverkäufe verantwortlich und hat letztlich die gesetzten Ziele eklatant verfehlt.

Eine Großveranstaltung weniger

Eine endgültige Entscheidung zum Rockfestival „Grüne Hölle Rock“ gab der Veranstalter DEAG am Morgen des 2. April bekannt.

Seit diesem Tag steht fest, dass das geplante Musikfestival nicht wie zunächst angedacht am Nürburgring, sondern unter neuem Namen in der Veltins Arena in Gelsenkirchen veranstaltet wird.

Die capricorn Nürburgring GmbH, die sich nicht wie vertraglich verenbart wurde, an den anfallenden Kosten beteilgt haben soll, sei einer der Gründe, die zu dieser Entscheidung geführt haben. In einer schiftlichen Mitteilung des Veranstalters DEAG heißt es: "Die DEAG hat sich deshalb entschieden, die gemeinsame Durchführung der Festivalveranstaltung „Der Ring – Grüne Hölle Rock“ am Nürburgring aufgrund der Vertragsverletzung der CNG aufzukündigen und die Veranstaltung nach Gelsenkirchen zu verlegen."

Aus Sicht der Veranstalter wurde mit dem Umzug eine gute Lösung gefunden. Prof. Peter Schwenkow von der DEAG sagte hierzu: „Die neue Lösung ist eine großartige Win-Win Situation: Die Fans, die sich seit Monaten auf „Der Ring - Grüne Hölle Rock“, eines der heißesten Festivals in Europa, freuen, haben mit „ROCK IM REVIER“ nun die Chance ein ultimatives Rock-Spektakel mitten im Ruhrgebiet zu erleben."

Seitens der Nürburgring-Betreiber heißt es zu der Entscheidung des Veranstalters: „Wir bedauern sehr, dass die DEAG die Entscheidung getroffen hat, dass Rockkonzert nicht am Nürburgring, sondern in Gelsenkirchen stattfinden zu lassen. Die ganze Entwicklung in dieser Auseinandersetzung ist für alle Fans und Beteiligten sehr ärgerlich. Offensichtlich hat die DEAG diesen Schritt schon vor langer Zeit vorbereitet. Die öffentliche Spekulation über die Verlegung durch die DEAG hat die Veranstaltung „Grüne Holle Rock“ und den Nürburgring schwer beschädigt. Wir sind überzeugt, dass ein solches Festival am Nürburgring auch in Zukunft mit dem richtigen Veranstalter funktioniert, wie die jahrelangen Erfolge der Vorgängerveranstaltung zeigen. Jetzt bemühen wir uns zunächst um Schadensbegrenzung, werden ein derartiges Verhalten seitens der DEAG aber nicht so einfach hinnehmen können.“

Keine Gewinner in Aussicht

Da das Rockfestival nun als "Rock im Revier" in das Stadion nach Gelsenkirchen abwandert, ist das nicht nur ein Schaden für die Region, sondern der nächste Rückschlag, den die Rennstrecke in der Eifel neben dem Verlust der Formel1 hinnehmen muss. Auch eine nicht mehr in Aussicht stehende Einigung zwischen den beiden Parteien könnte nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass das geplante Festival mit bisher schätzungsweise 7.500 verkauften Tickets in einem wirtschaftlichen Desaster erster Güte endet, sofern der Ticketverkauf in den letzten Wochen keine entscheidende Wende erfährt.

-cf-

Kommentar

Ein Kurs ohne Ziel 

von Christian Fiala

Ein Rockfestival am Nürburgring als Nachfolger einer jahrelangen Traditionsveranstaltung ist im Grunde genommen keine schlechte Idee gewesen. Einfach an die bestehenden Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen und damit ein neues Event am Ring etablieren. Die angestrebten Ziele waren allerdings nicht so einfach zu erreichen, wie anfangs gedacht. Auch wenn die Infrastruktur durch das Festival „Rock am Ring“ gelegt war, hat der Newcomer „Grüne Hölle Rock“ nicht in dem erhofften Maße von der Popularität seines Vorgängers profitieren können. Dem Konkurrenzveranstalter Marek Lieberberg ist es vielmehr gelungen, die Rockfans mit nach Mendig zu ziehen. Dass, was sich bereits in den sozialen Netzwerken andeutete, ist pure Realität geworden. Offensichtlich wurde hier nicht damit gerechnet, dass die bestehende Fanbase des Festivals so einfach weiterzieht.

Eine andere Möglichkeit wäre natürlich, dass die Veranstalter schlichtweg auf den Zeitvorteil gesetzt haben, um als Erster zum Zuge zu kommen. Egal, welche Taktik oder Strategie man fahren wollte, diese führte bis dato nur in eine Sackgasse. Zu den kläglichen Ticketverkäufen gesellt sich ein erbitterter Kampf zwischen den beiden Vertragspartnern und ein immenser Schaden für die Region um den Nürburgring, was die ohnehin prekäre Situation noch weiter verschärft.

Ganz zum Schluss kommen die Fans und einmal mehr die Menschen in der Region, die damit leben müssen, dass neben der Formel 1 eine weitere Großveranstaltung den Ring verlässt.

In den Augen der Veranstalter ist eine Verlegung in das Stadion nach Gelsenkirchen vielleicht eine gute Lösung. Für die Menschen in der Region und den Nürburgring als geschichtsträchtige Rennstrecke ist es eine weitere Tragödie, die sich vor ihren Augen abspielt. Wieder eine Enttäuschung mehr und eine weitere Schädigung von dem bisher noch gebliebenen Image, von dem bald nicht mehr viel übrig bleibt. Das Ziel kann jetzt nur sein, den Ring vor weiteren Fehlschlägen zu bewahren, damit die Prophezeiungen der „offiziell Versprengten“ und anderer Verkaufsgegner der Rennstrecke sich nicht erfüllen.

Der russische Investor, der einst als Retter des Rings angesehen wurde, ist nun in der Pflicht die Weichen im Sinne des Nürburgrings und der Region zu stellen. Weg von den Negativschlagzeilen und wieder hin zu dem, was den Mythos Nürburgring einmal ausgemacht hat - Motorsport.

Carsten Schumacher (CNG) li. und Prof Peter Schwenkow (DEAG) re. kamen beim Rockfestival „Grüne Hölle Rock" zu keiner Einigung. Fotos: Montage Diedrich/UWE/CF

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