Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt“
Nur Siedlungshaus und Nierentisch?
Bad Neuenahr. In die Vielfalt der 50ger entführt eine weitere Sehschule der Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt“: am Samstag, den 13. Februar, 10 bis 12 Uhr. Sie beginnt am KVV Pavillon am Bahnhof Bad Neuenahr und mündet in einen kompetente Vortrag über Architektur der Fünfziger in der Gastronomie. Die Teilnehme ist kostenlos, Dauer ca. zwei Stunden.
Was kommt einem in den Sinn, wenn man an die Fünfziger Jahre denken? Deutschland im Aufschwung? Nierentisch? Heinz Ehrhard und elegant geschwungene Tankstellenvordächer?
Alles davon ist korrekt und doch ist diese Epoche davon geprägt, sich von den unseligen Jahren des dritten Reichs abzusetzen, den Mangel an Material und Kapital zu kompensieren, einen eigenen Stil zu kreieren. In dieser Zeit suchen im Bereich Architektur, wie auch Stadtplanung, viele Strömungen ihre Anhänger.
Eine spannende Ära. Einblicke in sie gibt die Historikerin Dr. Wilma Ruht Albrecht, die die Bürgerinitiative als Referentin des Tages gewinnen konnte. Sie beschäftigt sich schon seit längerem mit dem komplexen Thema der Nachkriegsarchitektur und der Fünfziger.
Der Morgen beginnt am Pavillon am Bahnhof Bad Neuenahr, der ein herausragendes Exempel dieser Zeit darstellt. Daher dient er als Einstieg ins Thema.
Der folgende Vortrag weitet den Blick auf unterschiedlichste Bauten im Umland der Stadt.
Sehschule „elegante Fünfziger“, Samstag, den 13. Februar, 10 bis 12 Uhr ab Pavillon Bahnhof Bad Neuenahr. Die Sehschulen sind Angebote der Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt“, die im Sommer ´13 entstand. Sie möchte interessierte Bürger für die Baukultur der Stadt sensibilisieren und für eine fruchtbare Auseinandersetzung mit dem Thema Stadtgestaltung gewinnen. Weitere Informationen: www.lebenswertestadt.jimdo.com
Pressemitteilung der Bürger-
initiative „lebenswerteStadt“
