Kinder- und Jugendförderverein Grafschaft macht mit
Recht auf Schutz vor sexuellem Missbrauch steht im Mittelpunkt
Am 26. September marschieren Kinder vom Rathaus zum Bürgerhaus in Ringen
Ringen. Bereits zum sechsten Mal in Folge beteiligt sich der Kinder- und Jugendförderverein Grafschaft zusammen mit allen Kindergärten und Grundschulen der Gemeinde Grafschaft an der Woche der Kinderrechte vom 20. bis 27. September. In diesem Jahre steht „das Recht auf Schutz vor sexuellem Missbrauch“ nach Artikel 34 der UN-Kinderrechtskonvention im Mittelpunkt. Mit diesem sensiblen Thema wurde unter dem Gesichtspunkt „Kinder stark machen“ bereits seit Mai in den Institutionen gearbeitet. Aber auch die Kinderrechte im Allgemeinen und deren Bedeutung standen im Fokus. Ob im Unterricht, bei den Maxikindern oder bei den verschiedenen Kunstprojekten, die Christina Noack-Dziuk vom Kinder- und Jugendförderverein zusammen mit Künstlerin Bernadette Heeb-Klöckner in den Institutionen durchgeführt haben - die Vorbereitungen für den „Kinderrechtetag“ am 26. September laufen auf Hochtouren.
An diesem Donnerstag wird es ab 9.30 Uhr einen Kindermarsch vom Rathaus in Ringen zum Bürgerhaus neben der Turnhalle geben. Mit Demobändern und Musik werden die Kinder sich Gehör verschaffen. Im Bürgerhaus wird anschließend (ca. ab 10 Uhr) ein buntes themenbezogenes Programm stattfinden. Ein Highlight wird die Ausstellung der in den Projekten erstellten „Kunstwerke“ sein. Diese können später, ab 23. Oktober, im Rahmen einer kleinen Ausstellung im Rathaus der Gemeinde Grafschaft bestaunt werden. Mehrere Banner, die die Kinder ebenfalls im Rahmen der Projekte gestaltet haben, weisen schon jetzt an verschiedenen Orten der Grafschaft auf den Aktionstag hin.
Die Verantwortlichen würden sich freuen, zum Kindermarsch am 26. September viele Eltern, Großeltern, Verwandte, Interessierte begrüßen zu dürfen, die an der Straße stehen, mitmarschieren oder das Programm im Bürgerhaus in Ringen besuchen. Alle Veranstaltungen im Rahmen der Woche der Kinderrechte werden übrigens durch das Ministerium für Integration, Familie, Kinder und Frauen des Landes Rheinland Pfalz gefördert.VJ
