Martinsmarkt in Dernau ist für die ganze Familie ein Erlebnis
Regionale Genüsse und Kultur pur
Vom 8. bis 10. November erlebt man Weinfest und Weihnachtsmarkt in einem
Dernau. Es ist nunmehr der 15. Martinsmarkt, den der Verkehrsverein Dernau unter Federführung der Koordinatoren Ingrid Näkel-Surges, Elke Surges und Werner Schumacher veranstaltet. Dieser vorweihnachtliche Markt mit einer Prise Weinfest wird vom 8. bis 10. November wieder tausende Besucher anziehen. Der Markt beginnt am Freitagabend mit der Öffnung der Winzerhöfe und einer Fackelwanderung der Dagernova Weinmanufaktur durch die Weinberge. Der Martinsmarkt hat sich mit seinem Lichterglanz, dem vielseitigen Angebot vor der zauberhaften Kulisse der Pfarrkirche und den vielen Fachwerkhäusern und den über 95 liebevoll dekorierten urigen Winzerhöfen und Markthäuschen zu einem weit über das Ahrtal bekannten Markt entwickelt. Der Markt wird traditionell samstags um 15 Uhr von der amtierenden Weinkönigin Nora und dem St. Martin hoch zu Ross, mit musikalischer Umrahmung durch die Kirchdauner Dorfmusikanten und durch das Jagdbläser-Corps Ahrtal eröffnet. Die Marktstände und Innenhöfe öffnen bereits morgens um 11 Uhr. Um 18 Uhr ist der Start des Martinsumzuges am Kindergarten. So können die Zugteilnehmer die imposanten Martinsfeuer der fünf Dorfgemeinschaften, die sogenannten „Rotten“ der Baache, Hardte, Patt Nöcke und Ortesse, die während des Umzuges hoch über dem Ort in den Weinbergen lodern, bewundern. An der Ecke Bonnerstraße/Zaungartenstraße gibt es das kurze Laienspiel mit dem „Armen Mann“, das die Geschichte von der „Teilung des Mantels“ erzählt. Sonntags öffnet der Markt um 11 Uhr. Für die kleinen Besucher dreht sich ein Kinderkarussell, gibt es ein Schmiedefeuer und am Sonntag verschenkt St. Martin an sie Martinswecken. Für Kulturinteressierte gibt es um 16 Uhr ein Orgelkonzert in der Pfarrkirche St. Johannes Apostel bei freiem Eintritt. Am Abend, ab 18 Uhr, schlägt das letzte Stündlein des Kirmesmannes, des Zachäus. Die fröhliche Zeremonie unter Federführung der Junggesellen endet immer mit der Verurteilung des lumpigen Gesellen zum Flammentod.
