Kameradschaftsverein und Junggesellen richteten die Nierendorfer Kirmes aus
Rund um das Feuerwehrgerätehaus gab es wieder jede Menge gute Kirmesstimmung
Erst stand der Schaum meterhoch im Festzelt, dann kamen auch noch die Schubkarren-Raser
Nierendorf. Einmal mehr richteten der Kameradschaftsverein der Freiwilligen Feuerwehr und der Junggesellenverein Nierendorf gemeinsam die Kirmes im großen Festzelt auf der Wiese neben dem Feuerwehrgerätehaus aus. Auch diesmal strömten die Nierendorfer und viele Freunde aus den Nachbarorten wieder in Scharen zum neuen Standort, der sich bereits nach wenigen Jahren gut etabliert hat.
Der Vorsitzende des Kameradschaftsvereins, Klaus Assenmacher, und Junggesellen-Vorstand, Florian Moog, freuten sich jedenfalls über den erfreulichen Besuch. Der Junggesellenverein eröffnete der Tradition entsprechend die Kirmes am Freitagabend mit einer sensationellen Schaumparty.
Ihre Schaumkanone schaffte es nämlich, stolze 130 Kubikmeter Schaum pro Minute zu erzeugen und verwandelte so das Festzelt im Handumdrehen in ein blubberndes Schaumland. Im riesigen Planschbecken ging es den ganzen Abend lang feucht-fröhlich zu, der Schaum stand zeitweise meterhoch im Raum.
Derweil gab es in der Cocktailbar jede Menge leckere Mixgetränke, hier betätigten sich die jecken Möhnen als Bardamen und mixten süffige Cocktails. Am Samstag ging beim Tanzabend mit der Band „Eifel-Dampf“ noch einmal so richtig die Post ab.
Beim Zielspitzen ging mancher Schuss daneben
Der Kirmes-Sonntag startete mit dem traditionellen Frühschoppen, bei dem auch zahlreiche befreundete Löschgruppen den Nierendorfer Feuerwehrkameraden die Ehre gaben.
Die Kinder vergnügten sich auf der gut besuchten „Feuerwehr-Hüpfburg“, sie durften auch in diesem Jahr mit dem Feuerwehrauto durch den Ort mitfahren, und beim beliebten Zielspritzen mit der Handspritze ging so mancher Schuss daneben.
Eine kleine Schausteller-Ecke lockte mit Entenfangen, Pfeilwurf, Dosenwerfen und einen Zuckerwatte- und Gebrannte-Mandeln-Stand die Jugend an.
Starker Andrang herrschte am Nachmittag an der Kuchentheke, die von den Frauen des Dorfes sehr gut bestückt worden war. Schließlich stand bereits zum zehnten Mal der berühmt-berüchtigte „Familien-Schubkarren-Cup“ auf dem Programm, bei dem sich überwiegend Vater und Sohn oder Vater und Tochter als Team bewähren mussten.
Neben Slalomfahren mit der Schubkarre samt Kind als Fracht mussten Schnaps und Limo getrunken, Sechsen gewürfelt, Nägel eingehauen und Getränkekisten umgefüllt sowie gemeinsam ein Bild gemalt werden. Dabei wurden die Wettkämpfer lautstark vom begeisterten Publikum angefeuert - auch wenn es mal nicht wie gewünscht lief.
Es schloss sich eine gut bestückte Verlosung an, bevor der Kirmessonntag gemütlich ausklang. Am Montag lurden Löschgruppe und Junggesellenverein noch einmal ins Festzelt ein, und auch die Cocktailbar wurde zum Abschluss der diesjährigen Kirmes erneut eröffnet.
Die Fahrten mit dem Feuerwehrauto machten nicht nur den Kindern, sondern auch den jung gebliebenen Nierendorfern Spaß.
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