Politik | 12.12.2014

SPD

Schulferienplanung des Landes berechenbar und eindeutig

Elsner und Hürter: Kritik von Ernst und Gies ist unbegründet

Burgbrohl. Die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Petra Elsner und Marcel Hürter weisen die Kritik von Horst Gies, MdL und Guido Ernst, MdL an der Schulferienplanung des Landes zurück. Die beiden Sozialdemokraten sind der Ansicht, dass die Planung der Ferien in Rheinland-Pfalz nachvollziehbar und sinnvoll ist.

Damit trägt die Landesregierung dem erklärten Willen der Elternschaft bei der Festlegung der Termine für die so genannten „kleinen Ferien“ in den Jahren 2017 bis 2024 Rechnung. Dieser lange Vorlauf bei den Planungen wird dadurch notwendig, dass die Schulferien zwischen den Bundesländern abgestimmt werden müssen. Kurzfristiges Handeln allein eines Bundeslandes ist somit nicht möglich.

Die beiden regionalen CDU-Landtagsabgeordneten hatten in einer Pressemitteilung die Schulferienplanung des Landes kritisiert und unter anderem die feste Einrichtung von Pfingstferien gefordert. Zudem sei der Elternwille zu wenig berücksichtigt worden.

Petra Elsner MdL: „Durch die Elternbefragung des Landeselternbeirats zur künftigen Ferienverteilung und die Erkenntnisse aus der vom Bildungsministerium einberufenen Gesprächsrunde ist gewährleistet, dass der Elternwille in dieser Frage nicht zu kurz kommt.“

Für die Schuljahre, in denen der Abstand zwischen Ostern und dem Beginn der Sommerferien zu groß ist, wurden durch das Bildungsministerium Pfingstferien vorschlagen. Dafür sollen die Herbstferien in dem entsprechenden Schuljahr verkürzt werden. Dies gilt im zu regelnden Zeitraum für die Schuljahre 2020/2021 sowie 2022/2023. Geprüft wird auch, ob bei einer großen Zeitspanne zwischen Weihnachten und Ostern - wie im Schuljahr 2018/2019 - Winterferien eingeplant werden sollten.

Marcel Hürter, MdL: „Der Elternwille ist berücksichtigt und die Planungen dienen dem Wohl der Schüler. Eine durchgehende Einführung von Pfingstferien ist vor dem Hintergrund der flexiblen Regelung nicht notwendig. Durch den langen Vorlauf ist auch die Planbarkeit für alle Beteiligten gewährleistet.“

Pressemitteilung

Büro des MdL Marcel Hürter (SPD) Burgbrohl

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