Adventskaffee der Wadenheimer Bürgergesellschaft
Senioren gehören zur Wadenheimer-Familie
Große Gemütlichkeit beim Adventskaffee - Nikolaus mit Gedicht für den Vorstand
Bad Neuenahr. „Wir wollen in der Adventszeit etwas zur Ruhe kommen“, begrüßte Horst Felten, Schultes der Wadenheimer Bürgergesellschaft, die Gäste, Seniorinnen und Senioren der Wadenheimer Bürgergesellschaft zum traditionellen und 23. Adventskaffee im Gemeindesaal der Rosenkranz-Kirchengemeinde.
Als wichtig bezeichnete er den Begriff Heimat für die Wadenheimer, „denn hier bin ich zu Hause.“ Er wünschte schöne Stunden mit einem kleinen Programm, durch das ganz locker Brigitte Blüm führte. Sie gab dem gemütlichen Nachmittag für die älteren Wadenheimer den Titel „Besinnliches und Heiteres“. Jonathan und Theresa Roesgen, Kinder des Vorstandsmitglieds Oliver Roesgen, unterhielten am Klavier und mit der Geige mit anheimelnden Weihnachtsliedern. So wie auch der Chor der Neuenahrer Grundschule unter der Leitung von Meike Seidel. Das Liedgut gefiel den Gästen so gut, dass sie spontan in die Weihnachtslieder mit einstimmten.
Lob in Versform für den Vorstand
Der Höhepunkt des fröhlichen Nachmittags war der Besuch des Nikolaus (Horst Felten). In munter gesetzten Reimen hatte er seinen Vortrag gestaltet. Dabei galt unter anderem seine Wertschätzung dem Vorstand der Wadenheimer Bürgergesellschaft:
„Der Gert ist euer Mann fürs Reisen, das konnte er schon oft beweisen. Dresden war das letzte Ziel, hier zeigte er euch wirklich viel. Mit Gert habt ihr die Welt gesehen, zu einem Preis, der wirklich schön. Beim Sommerklaaf sind alle fit, denn der ist euer großer Hit. Wolfgang und Oliver, die Spitze der Crew - noch Helmut, Manfred und Werner dazu - bauen sie auf den Festplatz im Nu. Renate und Erika sind die Cafeteria-Tanten. So schnell bringt sie nichts ins Wanken. Margret, Elisabeth und Brigitte, da bedarf es keiner Bitte, nicht im Vorstand, doch stets bereit zu backen, zu putzen in der freien Zeit.
Der Essensstand ist gut bestückt, mit Erich und Beate ist das prima geglückt, die beiden braten und kochen wie verrückt. Zur Kirmeszeit besteht ein alter Brauch, ab Dienstagabend löst sich der Kirmesmann auf in Rauch. Die Schüler der Grundschule halten Gericht, Hubert kümmert sich darum nicht schlecht. Im November stand die Theaterfahrt an, jetzt war eure Erika dran. Gut vorbereitet war alles bereit, doch zwei verpassten die Abfahrtszeit. Gemütlich Im Höttche zu Abend gegessen, da hättet ihr gern noch länger gesessen.
Auch Stefan war schließlich wieder zurück, da spracht ihr alle von großem Glück. Es ist noch gar nicht lange her, da waren manche Bäuche schwer. Ich sah euch dort beim Döppekooche-Essen, dabei darf man nicht vergessen, dass sehr viel Arbeit nötig ist, damit euch schmeckt der leckere Biss. Im Seta wird der Teig bereitet, vier von euch da mit gestreitet, Renate, Elisabeth, Frau Zerwas und Frau Schneck würzen so lange, bis es schmeckt. Für mich ist immer wieder gut zu sehen, dass hier bei euch so manches geschehen. Zur Gemeinschaft seid ihr stets bereit, ihr alle eine große Familie seid.“
Mit tollen Weihnachtsliedern begeisterten die Kinder die Senioren.
