Spaß für alle unter einem Hut
Gelungene Gemeinschaftssitzung der fünf Karnevalsgesellschaften von Bad Neuenahr-Ahrweiler
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Es war und ist eine mittlerweile geläufige Abkürzung für die Karnevalisten und schon ein traditioneller Schlachtruf statt des Alaaf: „AhBaBaHeiWa. Bei der Hutsitzung im voll besetzten großen Sitzungssaal des Hotels Dorint stimme ihn der famose Sitzungspräsident des Festausschusses Karneval, Franz-Josef Creuzberg, an Und das Echo schallte aus dem Saal zurück.
Fünf Karnevalsgesellschaften präsentierten sich alle unter einen Hut. So war es dann auch ein prächtiges Bild, als die Tollitäten, angeführt vom Spielmannszug Ahrweiler, durch der Saal und auf die Bühne marschierten, als Zeichen dafür, dass der Saalkarneval zum Start der „heißen Phase“, so der Sitzungspräsident, nun bei dieser Sitzung sein Ende fand. Aus Ahrweiler Prinz Andi I. (Behrens), Bauer Alex I. (Klein) und Jungfrau Steffi I. (Heinzen) mit Adjutant Jo Platz; aus Bachem Prinzessin Beate II. (Körtgen) und Hofdamen Corinna Asenmacher und Dorothea Stieber und Adjutant Achim Assenmacher. Aus Bad Neuenahr Prinz Heribert II. (Krahforst), Bauer Franky I (Kynast) und Jungfrau Heidelinde, (Heinz Rech), Hofdame Andrea Krahforst und Adjutant Markus Ramacher; aus Heimersheim Prinz Helmut III (Beu) mit den Hofdamen Heike, Ati und Silke, Adjutant Siggi Belz; aus Walporzheim Prinzessin Erika I. (Wolf), Adjutant Karl Knieps, Hofdame Judith Schüller und Säckelmeister Jörg Lukas. Die Kindertollitäten: Ahrweiler: Prinz Thilo I. (Hoffman), Adjutant Niklas Sebastian; Bachem: Prinzessin Eva I. (Karle) und Adjutantin Maja Rausch; Heimersheim: Prinzessin Eva I. (Vaupel); Walporzheim: Anna I. (Ott), Adjutant Maurice Gies und Hofdame Isabella Fischenich.
Bei all der guten Laune wurde auch an Mitbürger gedacht, denen es unverschuldet nicht so gut geht. Franz-Josef Creuzberg kündigte aus der vergangenen Sitzung den Reinerlös zur Verwendung der Stadt an. Je zwei dicke Schecks von je 1333 Euro, von der Kreissparkasse Ahrweiler und Volksbank RheinAhr Eifel aufgestockt, können von der Stadt nun verwendet werden.
Die Literaten hatten sich alle Mühe gegeben, um aus der Sitzung schöne Beiträge auszusuchen. Bestes Beispiel auch für den Nachwuchs aus Heimersheim „Ne arme Jung“ (Rene Gäb). 14 Jahre jung, verstand er es, die breite Klaviatur des Frohsinns in der Bütt auszuspielen. Der Tanz der Großen Funken der Ahrweiler Karnevalsgesellschaft war ebenso umjubelt wie die Darbietung der Mittleren Funken der Walporzheimer Karnevalsgesellschaft Bunter Kuh. Der Showtanz der „Merle“ aus Bachem fand einen riesigen Beifall. Und ein großes Publikum hatte das Funkencorps mit Spielmannszug der blau-weißen Neuenahrer Schinnebröder.
GMI
Die fünf Karnevalsgesellschaften präsentierten sich „alle unter einem Hut“.
