Allgemeine Berichte | 07.10.2014

Golfer überreichten einen Scheck über 300.000 Euro für die Deutsche Krebshilfe

Sportlicher Einsatz verbunden mit Hilfe für krebskranke Menschen

Beim Bundesfinale freuten sich (v.l.) Gerd Nettekoven, Marcel Fouquet, Weert Diekmann, Nicole Roik, Guido Mombauer und Marc Nickel über eine Spende von 300.000 Euro. JOST

Kreisstadt. Die Sieger aus 137 Benefiz-Golfturnieren in ganz Deutschland ermittelten im Golf- und Landclub Bad Neuenahr beim Bundesfinale der 33. Golf-Wettspiele zugunsten der Deutschen Krebshilfe die Bundessieger. Im Anschluss an das Turnier überreichte Weert Diekmann, Direktor der DekaBank, als Generalsponsor der Turnierserie eine Spende von 25.000 Euro an Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. Die Bruttosieger Nicole Roik und Marcel Fouquet konnten somit im Golfclub-Restaurant „Köhlerhof“ einen Scheck über den Gesamterlös der Benefiz-Golfturnierserie in Höhe von 300.000 Euro überreichen. „Ohne die tatkräftige Unterstützung zahlreicher engagierter Bürger und ohne die Erlöse aus den bundesweiten Golf-Wettspielen könnte die Deutsche Krebshilfe ihre wichtigen Aufgaben im Rahmen der Krebsbekämpfung nicht bewältigen“, so Nettekoven bei der Siegerehrung des Bundesfinales.

Nicole Roik vom Golfclub Römerhof und Marcel Fouquet vom Golf-Club Sieben-Berge Rheden sicherten sich den Bruttosieg. Maximilian Ahlers vom Golfclub Münster-Tinnen, Stefan Becker vom Golf-Club Oberberg und Hans Volkhausen vom Golfclub Gut Berge Gevelsberg siegten in den drei Netto-Klassen. Linus Böntrup vom Golfclub Münster-Tinnen gewann bei den Herren die Wertung „Longest Drive“ und „Nearest to the Pin“.

Bei den Damen ging die Sieg der Wertung „Nearest to the Pin“ an Marina Reichwein vom Golfclub Leverkusen und die Wertung „Longest Drive“ an Karola Richter vom Golf-Club Büsum Dithmarschen. Rund 7.500 Golfer aus ganz Deutschland verbanden in den vergangenen Monaten sportlichen Einsatz mit der Hilfe für krebskranke Menschen: Von April bis August spielten sie in 137 lokalen Vorrundenturnieren um die Qualifikation für die drei Regionalfinals und dort um den Einzug in das Finale.

Die Golfer sammelten aber auch Spenden für die Deutsche Krebshilfe und ihre Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe. Zudem spendeten die Golfclubs als Ausrichter bei den regionalen Turnieren Startgelder und weitere Einnahmen. Mittlerweile haben Deutschlands Golfer bei Europas größter Benefiz-Golfturnierserie seit 1982 rund 6,7 Millionen Euro für den guten Zweck gespendet.

Von Dr. Mildred Scheel als Bürgerbewegung gegründet, trägt die Deutsche Krebshilfe seit ihrer Gründung vor 40 Jahren maßgeblich dazu bei, die Heilungschancen krebskranker Menschen und ihre Versorgung stetig zu verbessern. Die gemeinnützige Organisation finanziert sich ausschließlich aus Spenden und freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung. Öffentliche Mittel stehen ihr nicht zur Verfügung.

Die DekaBank unterstützte die bundesweiten Golf-Wettspiele erneut als Generalsponsor. Das Wertpapierhaus der Sparkassen-Finanzgruppe stellte die Siegerpreise für die gesamte Turnierserie. Der Golf- und Landclub BadNeuenahr stellte zudem den Golfplatz für das Bundesfinale unentgeltlich zur Verfügung. Die Kreissparkasse Ahrweiler spendete im Rahmen des Endspiels pro geschlagenen Ball zehn Cent und erhöhte den Betrag auf 1.300 Euro.

Beim Bundesfinale freuten sich (v.l.) Gerd Nettekoven, Marcel Fouquet, Weert Diekmann, Nicole Roik, Guido Mombauer und Marc Nickel über eine Spende von 300.000 Euro. Foto: JOST

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