Ehrenamtliche Arbeiten in Altenburg
Steinbeißer waren wieder Aktiv
Das neueste Projekt der stets dienstags aktiven Ehrenamtler war das „Kliepäädche“
Altenburg. 340 Stunden Arbeit an 17 Dienstagen - das sind die Eckdaten des neuesten Projekts der Steinbeißer, dem „Kliepäädche“. Hierbei haben Rudolf, Gerd, Bernd, Peter und Thomas Gasper sowie Walter Oestereich, Leo Schumacher und Wolfgang Schüller die erforderlichen Erdarbeiten durchgeführt, Lava eingebracht, 27 Treppenstufen in die Hanglage angelegt und für die Podeste 21,5 Quadratmeter Pflaster verlegt. Im oberen Bereich erhielt die Treppenanlage durch Palisaden einen stilvollen Rahmen. Zur Sicherheit wurde ein Geländer angebracht. Wie bei allen vorherigen Projekten der ehrenamtlichen Gruppe meißelte auch in diesem Jahr Markus Thelen, Steinmetz aus dem Ort, unentgeltlich die Jahreszahl 2015 in einen Stein, der im Verbindungsweg verbaut wurde. Unterstützt wurden die Steinbeißer beim Bau des „Kliepäädchens“, das die Straße im Kleegarten mit der Dorfstraße verbindet, von den Anwohnern, die neben Wasser und Strom, die Arbeiter auch mit kühlen Getränken versorgten. Ein Anwohner stellte unentgeltlich die Pflastersteine zur Verfügung, daneben haben neben der Kreissparkasse Ahrweiler auch zahlreiche Bürger für das Bauprojekt Geld gespendet. Die Steinbeißer sind als Gruppe von ehrenamtlichen Mitarbeitern 2008 mit dem Projekt Maternusrast erstmals in Erscheinung getreten, seitdem packen sie immer, wenn es gilt, das Dorf schöner zu gestalten, tatkräftig zu. Sei es rund um die Kapelle oder an den Rastplätzen das Gras zu mähen oder wie in diesem Jahr das Kliepäädche, die Steinbeißer sind zur Stelle.
Ortsbürgermeister Rüdiger Fuhrman zeigte sich im Namen der Gemeinde für das ehrenamtliche Engagement der Steinbeißer erkenntlich und hofft, dass sie noch viele Projekte in Angriff nehmen. Damit sie das können, werden nicht nur tatkräftige Helfer gesucht, die jeden Dienstag ab 16 Uhr bei der Truppe aktiv werden, auch über finanzielle Unterstützung würden sich die Steinbeißer freuen.
