Hallengemeinschaft Bengen sorgte für gute Laune
Straßenfest in Bengen bedeutet Spaß für Groß und Klein
Beim Bogenschießen oder im Menschenkicker-Turnier ging es beim Straßenfest hoch her
Bengen. Der Indianer Tatanka Skapa fehlte zwar diesmal beim diesjährigen Straßenfest der Hallengemeinschaft Bengen, weil er kurz vor der Veranstaltung erkrankt absagen musste, dennoch herrschte auf dem Dorfplatz ein reges Treiben. Ortsvorsteher Rainer Kratz und seine Mannen hatten wieder Zelt, Getränkepavillon und vor allem den beliebten Menschenkicker aufgebaut. Dort gab es sowohl für die Kinder und Jugendlichen als auch für die Erwachsenen jeweils ein spannendes Turnier, an dem insgesamt acht Mannschaften teilnahmen. Viel Spaß machte den Besuchern auch das Bogenschießen, das der einheimische Hobby-Bogenbauer Uli Grundmann für alle Interessierten anbot.
Vor etwa einem Jahr hatte er mit dem Bogenschießen angefangen und trainiert seither mit einer kleinen Gruppe von Kindern aus dem Dorf jeden Mittwoch um 15 Uhr. Im kommenden Jahr will er beim Straßenfest einen Kursus im Bogenbauen anbieten, versprach er. Diesmal aber durften Kinder und Erwachsene mit verschiedenen Langbögen Pfeile auf Styropor-Scheiben in acht bis zehn Metern Entfernung schießen.
Da machte auch die 15-köpfige Partyclique „The Total Crazy People“ aus Bengen gerne mit, die in einheitlichen schwarzen Polo-Shirts für die Herren und pinkfarbenen Polo-Shirts für die Damen erschienen waren und sogar ihr eigenes „Bengen“-Ortsschild als mobile Theke mitgebracht hatte.
Vor allem die jungen Damen beschäftigten sich derweil gerne und ausgiebig mit dem Basteln von dekorativen Bilderrahmen, wofür sie bunte Mosaik-Steine und Strass-Sterne verwendeten. Aloisia Kratz kümmerte sich um die begeisterten Bastlerinnen, zu denen sich erfreulicherweise auch einige junge Herren gesellten. Der Erlös des Straßenfestes soll wie immer in die Verschönerung des Ortes gesteckt werden, versprach Ortsvorsteher Kratz.
