Proteste sind dennoch weiter unverzichtbar
TWIN-Bürgerinitiative begrüßt Kurswechsel im Rathaus
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Mit Freude nimmt die Bürgerinitiative zur Kenntnis, dass die Entwicklungen rund um das Bad Neuenahrer Freizeitbad TWIN nun in Bewegung kommen. Zwar ist die sprichwörtliche Kuh noch lange nicht vom Eis, aber der enorme Zuspruch von Bürgerinnen und Bürger, von Vereinen und Partei-Offiziellen zeigt, dass es sich hier nicht nur um ein Thema handelt, dass nur Minderheiten interessiert. Die Bürgerinitiative hat in den letzten Tagen mit ihrer groß angelegten Flugblatt-Kampagne begonnen und mittlerweile schon etliche Tausend Flyer in der Kreisstadt verteilt.
Die Aktiven sind überrascht von der überbordenden Sympathie und dem Unterstützungswillen aus allen Bevölkerungsschichten. Selbst viele Ladeninhaber waren bereit, die Flyer mit dem Aufruf zur Protestaktion, am kommenden Montag, den 22.06., vor dem Rathaus, auszulegen.
Entsprechend gut sind nun im Anschluss auch die Nutzerzahlen auf den Internetseiten der Bürgerinitiative. In der Facebook-Gruppe „Rettet das TWIN!“ konnten wir das 1.600-ste Mitglied willkommen heißen.Einzelne Beiträge erreichen durch aktives Teilen bis zu 6.800 Nutzer.
Auch die neue Website www.rettet-das-twin.de wird immer stärker frequentiert.
Und nicht zuletzt äußern sich viele neue Sympathisanten auch per E-Mail und bieten dabei ihre tatkräftige Unterstützung an.
Danke für Euer Riesenengagement!
Durch diese zahlreichen, medialen Kanäle erhält die Bürgerinitiative viel Feedback und Bestärkung und eben auch wertvolle Vorschläge für viele weitere Aktionen.
Eine weitere positive Entwicklung stellt die Entscheidung des SV Germania Bachem dar, der wegen der Ratsentscheidung um seinen Bachemer Sportplatz fürchtet, nun auch die TWIN-Initiative voll zu unterstützen. Daher rechnen wir bei der Veranstaltung am kommenden Montag vor dem Rathaus nicht nur mit vielen Schwimmbad-Interessierten sondern auch mit Scharen von besorgten Bachemer Kickern.
Die neuerliche Entscheidung des Stadtrats, den Entscheidungsprozess neu aufzurollen und die Fakten gründlich prüfen zu wollen, wird von der Bürgerinitiative sehr positiv bewertet. Hierbei muss sehr darauf geachtet werden, dass die Neutralität und Unbefangenheit bei der Prüfung der Bausubstanz gewahrt wird.
Wünschenswert ist es daher, dass der Bürgerinitiative ein Mitspracherecht bei der Auswahl des Gutachters und ein Beobachterstatus eingeräumt werden.
Hier kann der Rat nun beweisen, dass er die Absicht zu mehr Transparenz auch ernst meint. Zudem muss am Ende ein Ratsbeschluss stehen, der bei Bedarf per Bürgerentscheid auch anfechtbar ist.
Daher fordern wir einerseits die Bürgerinnen und Bürger auf, sich in der Initiative zu engagieren und anderseits die Stadt, diesen Volkeswillen stärker zu achten. Negativbeispiele aus neuerer Zeit gibt es schließlich genug, bei denen es die (Kommunal-)Politik versäumt hat, die Wünsche der Bürger mit einzubeziehen. Die neuerliche Ratsentscheidung, das Schwimmbäder-Thema neu prüfen zu wollen, darf nicht in bürgerlicher Passivität münden.
Eure Bürgerinitiative
„Rettet das TWIN!“
