Politik | 23.03.2014

Kreisstädtische CDU Frauen-Union informierte sich beim Hospiz-Verein Rhein-Ahr e.V.

„Und ich möchte leben bis zuletzt“

Die Frauen-Union der Kreisstadt informierte sich über die bewegende Arbeit des Hospiz-Vereins.privat

Kreisstadt. Die erste Vorsitzende der Frauen-Union, Heike Krämer-Resch, hatte zu einer Informationsveranstaltung in das Büro des Hospiz-Vereins in Bad Neuenahr eingeladen. Dort wurden die Interessierten von der stellvertretenden Vorsitzenden Hildegard Schneider und von Resi Renninger, die verantwortlich für das Ehrenamt ist, empfangen.

Nach einer kurzen Begrüßung der Gäste durch Heike Krämer-Resch berichteten die beiden verantwortlichen Damen vom Hospiz eingehend und im Einzelnen über den Hospiz-Verein. Der Hospiz-Verein Rhein-Ahr e. V. ist ein gemeinnütziger Verein mit derzeit 771 Mitgliedern, der von Ehrenamtlichen getragen wird.

Finanziert wird er ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Zuschüsse, woraus sich ergibt, dass der Verein auf eine entsprechende Finanzierungsbereitschaft jedes Einzelnen angewiesen ist. Im Zentrum der Hospizarbeit stehen die Bedürfnisse der Menschen mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und Trauernde. Neben ausgebildeten Ehrenamtlichen sorgen hauptamtliche Fachschwestern für eine engagierte Hospizarbeit, die den Respekt vor dem Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Die Dienste und Angebote sind kostenlos und unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung.

Der Wunsch vieler Menschen ist es, bis zuletzt in vertrauter Umgebung zu leben. „Die meisten Betroffenen möchten ihre letzte Zeit zuhause verbringen“, so Frau Renninger.

„Dabei unterstützen wir sie gerne. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, uns aktiv und offen mit dem Thema Leben und Tod zu beschäftigen und aus dem gesellschaftlichen Tabu heraus zu führen.“

Der Hospizverein verfügt über ein Team hochqualifizierter Hospizschwestern. Die vom Verein angebotenen Begleitungen gliedern sich in drei Bereiche. Zum Einen in die Hospizliche Begleitung, zu der emotionaler Beistand in Form von mitfühlendem Zuhören und miteinander Sprechen ebenso gehören wie die spirituelle Begleitung (Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Sinn) und die praktische Unterstützung mit Angeboten in der Alltagsbewältigung.

Des Weiteren wird die Medizinisch-Palliative Begleitung praktiziert mit kontinuierlicher Schmerz- und Symptomkontrolle und der bedarfsorientierten Vernetzung zu Palliativstationen, Haus- und Fachärzten, Pflegediensten, Krankenhäusern und anderen.

Ein drittes Angebot findet sich in der Trauer-Begleitung mit Trauertreff in Form von monatlichen, offenen Gesprächen, Trauer-Seminaren (Wochenende) und Trauer-Gesprächsreihen.

Im Anschluss an die Informationen, die den Zuhörerkreis sichtlich berührt hat, bedankte sich die Vorsitzende der Frauen-Union bei ihren Gästen und bei den Damen des Hospiz-Vereins für die bewegenden Ausführungen und detaillierten Erläuterungen mit einem Blumenstrauß. Ebenso erfreulich war für Hildegard Schneider und Resi Renninger die Aushändigung einiger spontaner Anträge auf Mitgliedschaft im Hospiz-Verein Rhein-Ahr e. V. aus den Reihen der Zuhörer. Weitere Informationen zu der Frauen-Union unter www.cdu-fu-bn-aw.de.

Pressemitteilung der Frauen-

Union Bad Neuenahr-Ahrweiler

Die Frauen-Union der Kreisstadt informierte sich über die bewegende Arbeit des Hospiz-Vereins.Foto: privat

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