Allgemeine Berichte | 26.02.2018

Rotary Club Bad Neuenahr-Ahrweiler lädt ein

Unterstützung für die Waisenschule „Fatemazul Zahra“

Benefizkonzert am Freitag, 2. März um 20 Uhr in St. Laurentius/Ahrweiler

Mädchen der Waisenschule „Fatemazul Zahra“ in ihrer besten Kleidung.Jürgen Hemmers

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Beim Besuch von Rotariern in Kabul haben sich die Mädchen der Waisenschule „Fatemazul Zahra“ ihre besten Kleider angezogen; 335 Mädchen, die in ihrem bisherigen Leben schon viel Leid haben erleben müssen, leben und lernen an dieser Schule. Sie ist der Lebensmittelpunkt der Mädchen, denn im männerdominierten Afghanistan sind weibliche Waisen ohne Identität, und ohne Familie können Mädchen und junge Frauen nicht menschenwürdig zurechtkommen.

Zur Unterstützung dieser Mädchen veranstaltet der Rotary Club Bad Neuenahr-Ahrweiler zusammen mit dem Gospelchor Bad Neuenahr ein Benefizkonzert in der St. Laurentiuskirche in Ahrweiler. Unter der Leitung von Andrea Stenzel wird der Chor einen Ausschnitt aus seinem umfangreichen, begeisternden Repertoire präsentieren.

Es sind noch Karten im Vorverkauf erhältlich; für Kurzentschlossene wird es eine Abendkasse geben. Der Vorverkauf erfolgt über die Heilbad-Gesellschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler und über alle Verkaufsstellen von Ticket Regional sowie online unter www.das.heilbad.de. Wer nicht zum Konzert kommen kann, aber gerne etwas spenden möchte, kann einen Betrag unter dem Stichwort „Kabul“ auf das Konto des gemeinnützigen Fördervereins des RC Bad Neuenahr-Ahrweiler überweisen: VOBA RheinAhrEifel, IBAN DE 44 5776 1591 0029 3000 00.

Auf die Frauen setzen

Afghanistan und insbesondere Kabul sind nach wie vor von Gewalt und Terror geschüttelt, wie die jüngsten Anschläge zeigen. Umso wichtiger ist es, eine Unternehmung wie die Waisenschule „Fatemazul Zahra“ zu unterstützen. Wer weiß, ob nicht diese jungen Mädchen und Frauen mit der entsprechenden Ausbildung denen folgen können, die schon heute in akademischen Berufen oder in der afghanischen Armee und Polizei erfolgreich sind.

Wer in Afghanistan langfristig eine Änderung zum Positiven erreichen will, muss auf die Frauen setzen. Der afghanische Präsident Ghani stellt in diesem Zusammenhang zur Rolle der Frau fest: „Über Jahrhunderte hinweg waren die Frauen in unserem Land die wirklichen Förderer des Lebens und des Friedens.“

Ausbildung zu Militärärztinnen

Obwohl es für das Land einen Tabubruch darstellt, werden Frauen für den Dienst im Kabuler Frauenkrankenhaus und bei den Streitkräften ausgebildet. Im Sommer 2017 haben die ersten zehn jungen Frauen die Ausbildung zur Militärärztin abgeschlossen.

Sie sind stolz, zeigen zu können, was sie zu leisten imstande sind. Die Tapferkeit und Stärke, mit denen sich diese Frauen ihren täglichen Aufgaben und den gesellschaftlichen Herausforderungen stellen, ist bewundernswert. Und es ist bekannt: Erfolgreiche Frauen sind einer der größten Albträume der Taliban.

Pressemitteilung Rotary

Club Bad Neuenahr-Ahrweiler

Mädchen der Waisenschule „Fatemazul Zahra“ in ihrer besten Kleidung.Foto: Jürgen Hemmers

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Daniela Jacobs: Auch Fußgänger ????? sollten beachtet werden!Wenn jeder nur ein bisschen, wäre vieles einfacher!
  • K. Schmidt: Die nächste Demo, gerade wenn sie sich an Familien richtet, sollte dann mal unter dem Motto stehen: "Fahrradhelme für alle!"

Kruft: Zwischen Dauerkritik und Tatendrang

  • Rolf Stern : Der Text wirkt weniger wie eine Einordnung, sondern eher wie der Versuch, berechtigte Kritik abzuwürgen. Gerade bei öffentlichen Geldern ist Nachfragen keine Dauerschleife, sondern demokratische Pflicht.
  • Andreas Lung: Liebe Frau Schumacher, Sie haben offensichtlich überhaupt nicht verstanden, worum es geht.
  • Thomas Sebastian Napp: Ich kann der Gemeinde zu dieser Aktion nur gratulieren. Vor allem den Bauhofmitarbeitern muss ich hier ein Lob aussprecheb. Gleichzeitig kann ich es nicht verstehen, dass eine große Naturfläche auf dem...
Monatliche Anzeige
Rund um´s Haus
Dauerauftrag
Kreishandwerkerschaft
Koblenz blüht
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Innovatives rund um Andernach
Anzeige KW 14
Imageanzeige - Ostern
Empfohlene Artikel
Andreas Bohn hat das Ehrenamt im Blut.  Foto: privat
30

Reifferscheid. In jeder Gemeinde gibt es Menschen, die im Hintergrund wirken, anpacken, zuhören und einfach da sind, wenn man sie braucht. In der Gemeinde Reifferscheid ist so ein Mensch Andreas Bohn. Seit vielen Jahren engagiert sich Andreas mit Herzblut für seine Heimat. Als stellvertretender Ortsbürgermeister und langjähriges Mitglied im Gemeinderat hat er Verantwortung übernommen und die Entwicklung des Dorfes aktiv mitgestaltet.

Weiterlesen

Auf der Bühne herrschte bei den Spielen eine lockere Atmosphäre.  Foto:WAMFO.de
11

Nürburgring. Ally-Pally-Atmosphäre am Nürburgring: Tausende Fans der fliegenden Pfeile haben die Ringarena am vergangenen Samstag erneut in einen Darts-Tempel verwandelt. In den Trikots ihrer Lieblingsspieler oder kreativ verkleidet als Zwerg oder Zielscheibe, erlebten rund 4.000 Besucher bereits im fünften Jahr spannende Partien zwischen den bekannten Größen des (Dart)Sports. Auf der Bühne der „Darts-Arena“ lieferten sich die Darts-Stars spannende Duelle.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.
20

Aufgrund von Wartungsarbeiten muss´die Stromversorgung zeitweise eingestellt werden

Kein Strom in Sinzig-Westum und Löhndorf

Sinzig. Am Dienstag, 14. April, führt die Rhein-Ahr-AöR Arbeiten an der Wasserversorgung in Sinzig-Westum durch. Zur Sicherheit der Arbeiter muss dazu ein Mittelspannungskabel der Energienetze Mittelrhein (enm) zeitweise abgeschaltet werden.

Weiterlesen

Pfarrer Dr. Arno-Lutz Henkel.  Foto:privat
10

Allgemeine Berichte

EIN-Spruch: Fest(e) der Befreiung

Vom 01.-09. April wird die jüdische Pessach Woche begangen, die nahezu zeitgleich zusammenfällt mit der von den Christen begangene Kar- und Osterwoche. Durch Jesus bedingt hängen beide Festtraditionen, auch inhaltlich, miteinander zusammen.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: pixabay.com
268

Leserbrief zu „HeimatCheck: Bad Neuenahr: Zu viele unangeleinte Hunde im Stadtgebiet?“

Leserbrief: „Das ist keine Tierliebe, das ist Egoismus!“

Ich bin fast 75 Jahre alt. Seit meinem 17. Lebensjahr habe ich Hunde. Zwei dieser Hunde wurden von unangeleinten Hunden angefallen, und so schwer verletzt, dass sie nur durch hohe tierärztliche Kunst gerettet werden konnten. Beide hatten ihr Leben lang mit den Folgen zu kämpfen.

Weiterlesen

Kreishandwerkerschaft
Anzeige "Rund ums Haus"
Rund ums Haus
Fahrer gesucht (m/w/d)
Innovatives rund um Andernach
Oster-Anzeige
Schulze Klima -Image
Vortrag: Arthrose des Hüft- und Kniegelenk
Ostergruß
Rund ums Haus
Stellenanzeige mehrere Stellen
Stellenanzeige
Dauerauftrag 2026
Unterstützeranzeige