Allgemeine Berichte | 16.12.2013

Martin Pastoors vom Bunten Kreis spendet für ein schwerkrankes Kind

Unterstützung nicht nur zu Weihnachten

Martin Pastoors spendet für die kleine Malak.privat

Kreisstadt. Fördermitglieder sind für den Bunten Kreis besonders wichtig, denn sie gewährleisten eine kontinuierliche Unterstützung auf die der Verein anwiesen ist. Da man das Team, welches die Familien betreut, ja das ganze Jahr benötigt, würde man sich noch mehr Fördermitglieder wünschen, so Inka Orth, Vorsitzende des Bunten Kreis. Für Martin Pastoors stand es außer Frage, den Bunten Kreis hier eine sichere Unterstützung zuzusichern und wurde vor einem Jahr Fördermitglied. Zudem transportiert er den Verein im Rahmen seines Marketings. Aber auch die Arbeit des Vereins interessiert ihn sehr und daher ist er froh, immer wieder zu lesen, welche Familien Unterstützung benötigen. Diese erfährt er zum einen als Mitglied über Facebook oder die Homepage oder durch den Buntbrief der Fördermitglieder. Hier wurde er auch auf den Fall der kleinen Malak aufmerksam, die der Bunte Kreis seit Anfang November betreut. Malaks Familie stammt aus Lybien und kam im März dieses Jahres in Deutschland an. Das Mädchen ist im März 2012 geboren, ist missgebildet und schwerstbehindert. Sie hat neurologische Defizite, mehrere Herzfehler und viele weitere medizinische Probleme. Die stationäre Behandlung begann im März 2013, nachdem die Familie in der Asklepios-Klinik St. Augustin vorstellig wurde. Hier wurde sie bis zum jetzigen Zeitpunkt behandelt und musste schon mehrere Operationen über sich ergehen lassen; hat sich aber den Umständen entsprechend gut entwickelt. Laut Aussage der Ärzte ist es aber unumgänglich, dass die Familie noch ein halbes Jahr hier in Deutschland bleiben sollte. Würden sie in diesem Stadium nach Lybien zurückkehren, wären die Therapien umsonst gewesen und die kleine Malak würde es höchstwahrscheinlich nicht überleben. Dennoch musste sie jetzt entlassen werden und der kleinen Malak fehlen noch wichtige Indikatoren, die sie hier in Deutschland erlernen sollte. So kann sie z.B. nicht selbstständig schlucken und wird über eine Magensonde versorgt. Aufgrund der starken Kopfschwellung hat sie keinen Lidschluss und muss Kontaktlinsen tragen und nachts Schutzklappen für die Augen. Für die Atmung ist es erforderlich, dass man ihr nachts einen Tubus legt, damit sie besser Luft bekommt. Weiterhin ist es unumgänglich, dass eine Physiotherapeutische sowie Logopädische Therapie durchgeführt werden muss. Damit die Familie überhaupt nach Hause entlassen werden konnte, hat der Bunte Kreis die Nachsorge übernommen. „Dies ist auch für den Bunten Kreis eine große Herausforderung, vieles zu organisieren und aufzufangen und daher habe ich mich entschlossen in diesem Jahr auf persönliche Weihnachtsgrüße zu verzichten und das Geld für die kleine Malak zu spenden,“ so Martin Pastoors. Wenn man sieht, dass man hier mit einer Spende etwas bewegen kann, dann gibt das ein gutes Gefühl und gibt der Weihnacht einen Sinn.

Martin Pastoors spendet für die kleine Malak.Foto: privat

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  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
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