Allgemeine Berichte | 05.05.2026

BAG Psychiatrie Abschied

Verabschiedung von Dr. Christoph Smolenski bei BAG Psychiatrie in Bad Neuenahr-Ahrweiler

v.l.n.r: Mitglieder der Klinikleitung: R. Albuquerque, Dr. S. Smolenski, H. Heideck, Dr. Ch. Smolenski, Vorsitzender der BAG: R. Belling, hintere Reihe: Dr. K. Scharping, Dr. S. Heynert;Vorne rechts: Vertreter Stadt/Kreis/Land: R. Frick, C. Weigand, Dr. J. Schwaben

Bad Neuenahr-Ahrweiler. 29. April 2026 – Auf ihrer Frühjahrstagung im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie (BAG Psychiatrie) ihr langjähriges Mitglied Dr. Christoph Smolenski verabschiedet. Der Geschäftsführer der Dr. von Ehrenwall’schen Klinik in Bad Neuenahr-Ahrweiler gehört der BAG Psychiatrie seit 1992 an. „Die Weiterentwicklung der psychiatrischen Versorgung war Dr. Smolenski ein großes Anliegen. Dafür hat er sich über Jahrzehnte unermüdlich eingesetzt – beruflich, aber auch ehrenamtlich auf berufs- und gesundheitspolitischer Ebene. Mit diesem hohen Engagement hat er viel bewirkt für die Versorgung psychisch erkrankter Menschen. Das ist ihm hoch anzurechnen“, sagte Reinhard Belling, Vorsitzender der BAG Psychiatrie.

Auch Paul Bomke, Geschäftsführer des Pfalzklinikums, würdigte Dr. Smolenski: „Es gibt wenige Unternehmer in unserem Bereich, die ihre Verantwortung für ihre Region so ernst genommen haben wie er.“ Der Freiheit des Kapitals habe er eine Unternehmensethik entgegengesetzt, die auf Verantwortung basiere und nie die Betroffenen aus den Augen verloren habe. „Und zu dieser Ethik gehört auch, sich für die gemeinsamen Themen einzusetzen und eigene Interessen zurückzustecken.“ Dies habe Dr. Smolenski getan – sowohl bei der BAG Psychiatrie, als auch bei der Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz. Bomke schloss seine Würdigung mit den Worten: „Danke für diesen Kollegen und Mitstreiter.“

Zur Person

Dr. Christoph Smolenski war ab 1983 mehr als drei Jahrzehnte lang Chefarzt der Dr. von Ehrenwall’schen Klinik und zwischen 1991 und 2019 auch deren Ärztlicher Direktor. Seit 1996 ist er Geschäftsführer der Klinik.

Ehrenamtlich engagiert sich der Facharzt seit 1992 als Vorstandsmitglied und seit 1994 als Vorsitzender des Landesverbandes Privater Kliniken in Rheinland-Pfalz. Zwischen 2002 und 2004 war er zudem Vorstandsmitglied im Bundesverband der Privatkliniken, dessen Mitgliederrat er aktuell angehört. Bis 2024 war er Vorstandsmitglied der Landeskrankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz. Er ist Mitglied der Kommission Krankenhauspsychiatrie der Deutschen Krankenhausgesellschaft. Er gehört dem Krankenhausplanungsausschuss an und war bis 2019 Mitglied im Landes- und Kreispsychiatriebeirat.

Mit seiner langjährigen Erfahrung und exzellenten Kenntnis der psychiatrischen Versorgungslandschaft in Deutschland ist Dr. Smolenski ein überaus geschätzter Fachmann, wenn es um gesundheitspolitische Themen geht.

BAG Psychiatrie

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Träger psychiatrischer Fachkrankenhäuser (BAG Psychiatrie) ist bundesweit der größte Zusammenschluss zur Vertretung der Träger von Akutversorgungskliniken für psychische, psychosomatische und neuropsychiatrische Erkrankungen. Sie bildet das gesamte Trägerspektrum der Bundesrepublik Deutschland ab. Denn sie vertritt kommunale, freigemeinnützige, kirchliche, private und staatliche Träger.

Mit 65.000 Betten und tagesklinischen Plätzen repräsentiert sie rund zwei Drittel der gesamten stationären und teilstationären klinischen Versorgungskapazitäten für psychische, psychosomatische und neuropsychiatrische Erkrankungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Viele der in der BAG organisierten Träger betreiben forensisch-psychiatrische Betten. In den Kliniken für forensische Psychiatrie behandeln sie zurzeit 14.800 Maßregelvollzugspatient/-innen.

Weitere Themen

v.l.n.r: Mitglieder der Klinikleitung: R. Albuquerque, Dr. S. Smolenski, H. Heideck, Dr. Ch. Smolenski, Vorsitzender der BAG: R. Belling, hintere Reihe: Dr. K. Scharping, Dr. S. Heynert; Vorne rechts: Vertreter Stadt/Kreis/Land: R. Frick, C. Weigand, Dr. J. Schwaben Foto: S. Kolling

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