CDU schlägt neues Gewerbegebiet für Heimersheim vor
Verwaltung prüft Vorhaben
1,7 Hektar großes Areal unter der Ahrtalbrücke soll umgewidmet werden
Heimersheim. Bekommt Heimersheim ein neues Gewerbegebiet? Geht es nach Plänen der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, soll auf einem 1,7 Hektar großen Gebiet nahe der Ahrtalbrücke Gewerbe angesiedelt werden. Der Stadtrat hat im Rahmen seiner letzten Sitzung auf Antrag der CDU-Fraktion einstimmig beschlossen, die Verwaltung damit zu beauftragen das Vorhaben zu prüfen.
Einstmals war hier der Bauhof der Stadt geplant. Neue Hallen sollten entstehen. Doch diese Planung wurde inzwischen aufgegeben. Jetzt gibt es eine neue Idee zur zukünftigen Nutzung des großen Areals zwischen der Ortsbebauung von Heimersheim und der Ahrtalbrücke der A 61. Um Firmen und Betrieben in der Region Expandierungs- und Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten, soll dort ein neues Gewerbegebiet entstehen. Es könnte als Ergänzung des Gewerbegebiets Wiesenweg dienen und einem gegenwärtigen Trend entgegenwirken:
Denn die Vergangenheit habe gezeigt, so Peter Diewald (CDU) aus Ahrweiler, dass ehemals in der Stadt ansässige Handwerks- und Gewerbebetriebe nach und nach größere Betriebsflächen beispielsweise in der Grafschaft bezogen hätten. Daher müssten Heimersheimer Betrieben Flächen zur Erweiterung angeboten werden. Das habe hohe Priorität, um nicht weitere Betriebe und damit Arbeits- und Ausbildungsplätze, Dienstleistungsangebote und nicht zuletzt auch Steuereinnahmen in Nachbarkommunen abwandern zu lassen, äußerte sich Diewald zu den Plänen. Und Bürgermeister Guido Orthen pflichtete ihm in der anschließenden Diskussion bei.
„Es ist zwingend erforderlich, die Handlungsfähigkeit der Stadt zu erhalten“, sagte das Stadtoberhaupt. In der Stadt dürfe nicht nur gewohnt, sondern es müsse auch gearbeitet und Geld verdient werden können, so Orthen weiter. Darüber hinaus blickte Peter Diewald in Richtung der Grafschaft: „Dort wird durch mit Steuermitteln subventionierte Grundstückspreise eine ungleiche Konkurrenzsituation geschaffen. Dem gilt es entgegen zu wirken.“
Bereits vor der Sitzung hatte Angelika Lüdenbach, Ortsvorsteherin von Heimersheim, ihren CDU-Fraktionskollegen bei einem Ortstermin das zur Debatte stehende Areal gezeigt.
